Pancho

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Mischling, geb. ca. 2015, ca. 28 cm, Standort: Spanien

Seit Okto­ber befin­det sich der klei­ne Pan­cho in der Obhut unse­rer spa­ni­schen Tier­schutz­kol­le­gen. Eine frei­wil­li­ge Hel­fe­rin hat ihn auf der Stra­ße auf­ge­grif­fen und ange­bo­ten, ihn als Pfle­ge­hund bei sich auf­zu­neh­men, bis sich das rich­ti­ge Zuhau­se gefun­den hat. Pan­cho ist also erst ein­mal in Sicher­heit, aber man fragt sich schon, was so ein klei­ner „süßer“ Hund auf der Stra­ße macht … Noch am Tag sei­ner „Ret­tung“ bekam Pan­cho einen epi­lep­ti­schen Anfall. Das soll­te nicht der ein­zi­ge gewe­sen sein, in immer kür­ze­ren Abstän­den kamen die nächs­ten hin­ter­her. Der klei­ne Rüde wur­de umge­hend in einer Tier­kli­nik vor­ge­stellt. Nach diver­sen Tests stand die Dia­gno­se: Lebers­h­unt (por­to­sys­te­mi­scher Shunt). Wir wis­sen nicht, ob sei­ne frü­he­ren Besit­zer den klei­nen Kerl durch­che­cken lie­ßen, sei­ne Anfäl­le haben sie aber sicher nicht über­se­hen kön­nen - und viel­leicht ist Pan­cho genau des­we­gen auf der Stra­ße gelandet…

Die Tier­ärz­te schlu­gen vor, Pan­cho durch eine Ope­ra­ti­on zu hel­fen, die Ende Okto­ber 2021 vor­ge­nom­men wurde.

Pan­cho war nach sei­ner OP auf dem Weg der Bes­se­rung. Die Anfäl­le waren deut­lich weni­ger und kamen noch ca. ein­mal in die Woche vor. Lei­der gab es vor weni­gen Wochen wie­der Rück­schlä­ge. Das Blut­bild zeigt lei­der nicht die erhoff­ten Ergeb­nis­se. Dar­auf­hin wur­de von der Leber eine Biop­sie gemacht. Auch die­ses Ergeb­nis war ernüch­ternd - die Leber mach­te den Anschein als hät­te kei­ne Ope­ra­ti­on statt­ge­fun­den. Um her­aus­zu­fin­den ob der „Ring“ der in der Ope­ra­ti­on befes­tigt wur­de noch an der rich­ti­gen Stel­le ist, ent­schie­den sich die Ärz­te einen CT Scan zu machen. Auf die­sem konn­te man sehen, dass der „Ring“ rich­tig befes­tigt ist. Für Pan­cho bedeu­tet das nun, dass er dau­er­haft Medi­ka­men­te und spe­zi­el­les Fut­ter braucht. Die Ärz­te schau­en aktu­ell, wel­che Kom­bi­na­ti­on für ihn die bes­te ist. Die OP hat also nicht die erhoff­te völ­li­ge Anfall­frei­heit  gebracht, aber trotz allem sind die­se  in der Häu­fig­keit nicht mehr so extrem wie vor dieser. 

Pan­cho wür­de sich über Spen­den und Paten­schaf­ten sehr freuen!

Link zum Paten-/Spen­den­for­mu­lar

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Wir wür­den uns über eine Paten­schaft oder Spen­de für Pan­cho freu­en, um unse­re Part­ner bei den ent­stan­de­nen und lau­fen­den Kos­ten zu unterstützen.

Panchos Daten im Überblick

  • Misch­ling
  • geb. 2015
  • ca. 28 cm Schul­ter­höhe
  • nicht kas­triert
  • ver­träg­lich mit Rüden und Hündinnen
  • geimpft, gechipt, EU-Pass
  • Stand­ort: Spanien

Schutz­ge­bühr: 375,- € (inkl. 75,- € Transportkostenpauschale)

Wir suchen für die­sen Hund eine Pfle­ge­stel­le und wür­den uns über ein Ange­bot sehr freu­en. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen fin­den Sie unter die­sem Link: Pfle­ge­stel­len­in­for­ma­tio­nen

Der klei­ne Kämp­fer zeigt sich im Umgang mit Men­schen, Kin­dern und ande­ren Hun­den sehr offen. Er freut sich über deren Anwe­sen­heit und genießt sei­ne Strei­chel­ein­hei­ten. Pan­cho nimmt nor­mal am All­tag teil und ohne die epi­lep­ti­schen Anfäl­le wür­den man ihm nicht anmer­ken, dass etwas nicht stimm­te. Er läuft gut an der Lei­ne, ist stu­ben­rein und bleibt mit sei­ner Hun­de­freun­din eini­ge Stun­den allein. Im Haus­halt zeigt er sich ruhig und ent­spannt die meis­te Zeit des Tages.

Sobald sich Pan­cho aus­rei­chend erholt hat, suchen wir für den klei­nen Mann ein ruhi­ges Zuhau­se. Men­schen, die gemüt­li­chen Spa­zier­gän­ge bevor­zu­gen und nicht all­zu viel von ihm erwarten.

Falls Sie Fra­gen zu Pan­cho und/​oder sei­nem Gesund­heits­zu­stand haben, mel­den Sie sich ger­ne bei uns!

Ansprech­part­ne­rin

Anni­ka Rink

Mobil 0176 /​ 725 92 260

rink@​hundepfoten-​in-​not.​de