Sweep hat die Prüfung zum Rettungshund mit Bravour gemeistert

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Sweeps Frau­chen war auf der Suche nach einem Ret­tungs­hun­de-Azu­bi und ist auf der Home­page von “Hun­de­pfo­ten in Not” schnell fün­dig gewor­den. Natür­li­che waren die Ansprech­parn­ter der “Hun­de­pfo­ten” über eine sol­che Adop­ti­ons­an­fra­ge hoch­er­freut. Gera­de Jagd­hun­de oder Jagd­hund­misch­lin­ge brau­chen auf­grund ihrer Ver­an­la­gung eine Beschäf­ti­gung, die sie for­dert und aus­las­tet. Die Aus­bil­dung zum Ret­tungs­hund ist für die­se Hun­de eine gute Alternative.

Max (Sweep) und Moritz in Italien

Sweep und sein Bru­der - in ihrem Geburts­land Ita­li­en hie­ßen sie Max und Moritz 😉 - waren das Ergeb­nis einer heim­li­chen Affä­re einer ita­lie­ni­schen Set­ter­hün­din mit einem unbe­kann­ten, aber offen­sicht­lich recht hüb­schen Verehrer. 

Am 14.02.2016 brach­te sie die bei­den gesun­den Jungs zur Welt. Herr­chen konn­te sie nicht ver­mit­teln und so lan­de­ten die Buben im Tier­schutz. Die bei­den waren zucker­süß, quietsch­fi­del, gut sozia­li­siert, immer unter­wegs und hat­ten aller­lei Plä­ne und Flau­sen im Kopf. Also ganz so, wie es sich für gesun­de Set­ter­jung­spun­de gehört!

So kam der klei­ne Max zu sei­nem Frau­chen nach Süd­deutsch­land und bekam mit dem Start in sein neu­es Leben auch einen neu­en Namen - aus Max wur­de Sweep. Für den klei­nen Sweep begann auch gleich der Ernst sei­nes klei­nen Set­ter­le­bens. Zur Aus­las­tung und Beschäf­ti­gung sei­nes hüb­schen Köpf­chens star­te­te sein Frau­chen mit ihm die drei­jäh­ri­ge Aus­bil­dung zum Ret­tungs­hund, und Sweep war mit Begeis­te­rung dabei.

Sweep beim Trai­ning in einem Abbruchhaus

Wäh­rend der inten­si­ven Aus­bil­dung hat Sweep unter ande­rem ein ehe­ma­li­ges Ban­ken­ge­bäu­de in Frei­brug, das abge­ris­sen wer­den soll­te, als Trai­nigs­ge­län­de nut­zen können. 

Am 19. Okto­ber 2019 war dann der gro­ße Tag für Sweep: an der Sei­te einer erfah­re­nen Ret­tungs­hun­de­füh­re­rin und ihrem bereits geprüf­ten Ret­tungs­hund “Luna” hat Sweep die Ret­tungs­hun­de­pfrü­fung des Deut­schen Roten Kreu­zes (DRK) mit Bra­vour bestan­den. Dass es die gan­ze Zeit in Strö­men reg­ne­te, hat unse­ren Sweep nicht gestört. Er war so kon­zen­triert bei der Sache, dass ihm das Wet­ter völ­lig egal war und hat damit gezeigt, wel­che Qua­li­tät in ihm steckt. Auch als Ret­tungs­hund muss er bei jedem Wet­ter zu einem Ein­satz und dort sei­nen Job machen. Wir sind sicher, dass er das zukünf­tig groß­ar­tig erle­di­gen wird.

Das Video zeigt “Sweep” bei der Per­so­nen­su­che, als er das zwei­te “Opfer” im Wald gefun­den und sicher ange­zeigt hat. Es müs­sen in der Per­so­nen­su­che 30.000 qm Flä­che inner­halb von 20 Minu­ten abge­sucht und 2 Opfer gefun­den wer­den. Natür­lich war vor­her eine Theo­rie­prü­fung, eine Ver­weis­prü­fung (der Hund muss sei­ne Anzei­ge­art am Opfer feh­ler­frei vor­zei­gen) und eine Gehor­sam­keits­prü­fung zu absolvieren.

So ist ein lan­ger Prü­fungs­tag, der mit der Anrei­se zur Prü­fung (bei der DRK Ret­tungs­hun­de­staf­fel in Bühl bei Baden Baden) um 5.00 h begon­nen hat, am Abend gegen 18.00 h erfolg­reich been­det wor­den. Hier eini­ge Impres­sio­nen vom Prüfungstag:

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Wir haben uns sehr gefreut, dass sich Sweep so toll ent­wi­ckelt hat und gra­tu­lie­rem dem frisch geprüf­ten Ret­tungs­hun­de­team “Petra und Sweep”, und der DRK Ret­tungs­hun­de­staf­fel Frei­burg für ihre her­vor­ra­gen­de Ausbildungsarbeit.