Tierschutz – Hundeverordnung

Ein­gangs­for­mel
Das Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Ver­brau­cher­schutz, Ernäh­rung und Land­wirt­schaft ver­ord­net jeweils in Ver­bin­dung mit Arti­kel 56 des Zustän­dig­keits­an­pas­sungs-Geset­zes vom 18. März 1975 (BGBl. I S. 705) und dem Orga­ni­sa­ti­ons­er­lass vom 22. Janu­ar 2001 (BGBl. I S. 127) auf Grund des § 2a Abs. 1, des § 11b Abs. 5 sowie des § 12 Abs. 2 Satz 1 Nr. 4, jeweils in Ver­bin­dung mit § 16b Abs. 1 Satz 2 des Tier­schutz­ge­set­zes in der Fas­sung der Bekannt­ma­chung vom 25. Mai 1998 (BGBl. I S. 1105, 1818), von denen § 2a Abs. 1 Nr. 5, § 11b Abs. 5 und § 12 Abs. 2 Satz 1 Nr. 4 durch Arti­kel 2 des Geset­zes vom 12. April 2001 (BGBl. I S. 530) geän­dert wor­den sind, nach Anhö­rung der Tierschutzkommission :

§ 1 Anwen­dungs­be­reich
(1) Die­se Ver­ord­nung gilt für das Hal­ten und Züch­ten von Hun­den (Canis lupus f. familiaris).
(2) Die Vor­schrif­ten die­ser Ver­ord­nung sind nicht anzuwenden
  1. wäh­rend des Transportes,
  2. wäh­rend einer tier­ärzt­li­chen Behand­lung, soweit nach dem Urteil des Tier­arz­tes im Ein­zel­fall ande­re Anfor­de­run­gen an die Hal­tung not­wen­dig sind,
  3. bei einer Hal­tung zu Ver­suchs­zwe­cken im Sin­ne des § 7 Absatz 2 des Tier­schutz­ge­set­zes, soweit für den ver­folg­ten wis­sen­schaft­li­chen Zweck ande­re Anfor­de­run­gen an die Hal­tung uner­läss­lich sind.

§ 2 All­ge­mei­ne Anfor­de­run­gen an das Halten
(1) Einem Hund ist aus­rei­chend Aus­lauf im Frei­en außer­halb eines Zwin­gers oder einer Anbin­de­hal­tung sowie aus­rei­chend Umgang mit der Per­son, die den Hund hält, betreut oder zu betreu­en hat (Betreu­ungs­per­son), zu gewäh­ren. Aus­lauf und Sozi­al­kon­tak­te sind der Ras­se, dem Alter und dem Gesund­heits­zu­stand des Hun­des anzupassen.

(2) Wer meh­re­re Hun­de auf dem­sel­ben Grund­stück hält, hat sie grund­sätz­lich in der Grup­pe zu hal­ten, sofern ande­re Rechts­vor­schrif­ten dem nicht ent­ge­gen­ste­hen. Von der Grup­pen­hal­tung kann abge­se­hen wer­den, wenn dies wegen der Art der Ver­wen­dung, dem Ver­hal­ten oder dem Gesund­heits­zu­stand des Hun­des erfor­der­lich ist. Nicht anein­an­der gewöhn­te Hun­de dür­fen nur unter Auf­sicht zusam­men­ge­führt werden.

(3) Einem ein­zeln gehal­te­nen Hund ist täg­lich mehr­mals die Mög­lich­keit zum län­ger dau­ern­den Umgang mit Betreu­ungs­per­so­nen zu gewäh­ren, um das Gemein­schafts­be­dürf­nis des Hun­des zu befriedigen.

(4) Ein Wel­pe darf erst im Alter von über acht Wochen vom Mut­ter­tier getrennt wer­den. Satz 1 gilt nicht, wenn die Tren­nung nach tier­ärzt­li­chem Urteil zum Schutz des Mut­ter­tie­res oder des Wel­pen vor Schmer­zen, Lei­den oder Schä­den erfor­der­lich ist. Ist nach Satz 2 eine vor­zei­ti­ge Tren­nung meh­re­rer Wel­pen vom Mut­ter­tier erfor­der­lich, sol­len die­se bis zu einem Alter von acht Wochen nicht von­ein­an­der getrennt werden.


§ 3 Anfor­de­run­gen an die Betreu­ung bei gewerbs­mä­ßi­gem Züchten

Wer gewerbs­mä­ßig mit Hun­den züch­tet, muss sicher­stel­len, dass für jeweils bis zu zehn Zucht­hun­de und ihre Wel­pen eine Betreu­ungs­per­son zur Ver­fü­gung steht, die die dafür not­wen­di­gen Kennt­nis­se und Fähig­kei­ten gegen­über der zustän­di­gen Behör­de nach­ge­wie­sen hat.


§ 4 Anfor­de­run­gen an das Hal­ten im Freien

(1) Wer einen Hund im Frei­en hält, hat dafür zu sor­gen, dass dem Hund
  1. eine Schutz­hüt­te, die den Anfor­de­run­gen des Absat­zes 2 ent­spricht, und
  2. außer­halb der Schutz­hüt­te ein wit­te­rungs­ge­schütz­ter, schat­ti­ger Lie­ge­platz mit wär­me­ge­dämm­tem Boden

zur Ver­fü­gung ste­hen. Wäh­rend der Tätig­kei­ten, für die ein Hund aus­ge­bil­det wur­de oder wird, hat die Betreu­ungs­per­son dafür zu sor­gen, dass dem Hund wäh­rend der Ruhe­zei­ten ein wit­te­rungs­ge­schütz­ter und wär­me­ge­dämm­ter Lie­ge­platz zur Ver­fü­gung steht.

(2) Die Schutz­hüt­te muss aus wär­me­däm­men­dem und gesund­heits­un­schäd­li­chem Mate­ri­al her­ge­stellt und so beschaf­fen sein, dass der Hund sich dar­an nicht ver­let­zen und tro­cken lie­gen kann. Sie muss so bemes­sen sein, dass der Hund
  1. sich dar­in ver­hal­tens­ge­recht bewe­gen und hin­le­gen und
  2. den Innen­raum mit sei­ner Kör­per­wär­me warm hal­ten kann, sofern die Schutz­hüt­te nicht beheiz­bar ist.

§ 5 Anfor­de­run­gen an das Hal­ten in Räumen
(1) Ein Hund darf nur in Räu­men gehal­ten wer­den, bei denen der Ein­fall von natür­li­chem Tages­licht sicher­ge­stellt ist. Die Flä­che der Öff­nun­gen für das Tages­licht muss bei der Hal­tung in Räu­men, die nach ihrer Zweck­be­stim­mung nicht dem Auf­ent­halt von Men­schen die­nen, grund­sätz­lich min­des­tens ein Ach­tel der Boden­flä­che betra­gen. Satz 2 gilt nicht, wenn dem Hund stän­dig ein Aus­lauf ins Freie zur Ver­fü­gung steht. Bei gerin­gem Tages­licht­ein­fall sind die Räu­me ent­spre­chend dem natür­li­chen Tag-Nacht-Rhyth­mus zusätz­lich zu beleuch­ten. In den Räu­men muss eine aus­rei­chen­de Frisch­luft­ver­sor­gung sicher­ge­stellt sein.

(2) Ein Hund darf in Räu­men, die nach ihrer Zweck­be­stim­mung nicht dem Auf­ent­halt von Men­schen die­nen, nur dann gehal­ten wer­den, wenn die benutz­ba­re Boden­flä­che den Anfor­de­run­gen des § 6 Abs. 2 entspricht.
(3) Ein Hund darf in nicht beheiz­ba­ren Räu­men nur gehal­ten wer­den, wenn
  1. die­se mit einer Schutz­hüt­te nach § 4 Abs. 2 oder einem tro­cke­nen Lie­ge­platz, der aus­rei­chend Schutz vor Luft­zug und Käl­te bie­tet, aus­ge­stat­tet sind und
  2. außer­halb der Schutz­hüt­te nach Num­mer 1 ein wär­me­ge­dämm­ter Lie­ge­be­reich zur Ver­fü­gung steht.

§ 6 Anfor­de­run­gen an die Zwingerhaltung
(1) Ein Hund darf in einem Zwin­ger nur gehal­ten wer­den, der den Anfor­de­run­gen nach den Absät­zen 2 bis 4 entspricht.

(2) In einem Zwin­ger muss
1. dem Hund ent­spre­chend sei­ner Wider­rist­hö­he fol­gen­de unein­ge­schränkt benutz­ba­re Boden­flä­che zur Ver­fü­gung ste­hen, wobei die Län­ge jeder Sei­te min­des­tens der dop­pel­ten Kör­per­län­ge des Hun­des ent­spre­chen muss und kei­ne Sei­te kür­zer als zwei Meter sein darf :
Wider­rist­hö­he cm Boden­flä­che min­des­tens qm
bis 50 6
über 50 bis 65 8
über 65 10

2. für jeden wei­te­ren in dem­sel­ben Zwin­ger gehal­te­nen Hund sowie für jede Hün­din mit Wel­pen zusätz­lich die Hälf­te der für einen Hund nach Num­mer 1 vor­ge­schrie­be­nen Boden­flä­che zur Ver­fü­gung stehen,
3. die Höhe der Ein­frie­dung so bemes­sen sein, dass der auf­ge­rich­te­te Hund mit den Vor­der­pfo­ten die obe­re Begren­zung nicht erreicht.
Abwei­chend von Satz 1 Nr. 1 muss für einen Hund, der regel­mä­ßig an min­des­tens fünf Tagen in der Woche den über­wie­gen­den Teil des Tages außer­halb des Zwin­gers ver­bringt, die unein­ge­schränkt benutz­ba­re Zwin­ger­flä­che min­des­tens sechs Qua­drat­me­ter betragen.

(3) Die Ein­frie­dung des Zwin­gers muss aus gesund­heits­un­schäd­li­chem Mate­ri­al bestehen und so beschaf­fen sein, dass der Hund sie nicht über­win­den und sich nicht dar­an ver­let­zen kann. Der Boden muss tritt­si­cher und so beschaf­fen sein, dass er kei­ne Ver­let­zun­gen oder Schmer­zen ver­ur­sacht und leicht sau­ber und tro­cken zu hal­ten ist. Trenn­vor­rich­tun­gen müs­sen so beschaf­fen sein, dass sich die Hun­de nicht gegen­sei­tig bei­ßen kön­nen. Min­des­tens eine Sei­te des Zwin­gers muss dem Hund freie Sicht nach außen ermög­li­chen. Befin­det sich der Zwin­ger in einem Gebäu­de, muss für den Hund der freie Blick aus dem Gebäu­de her­aus gewähr­leis­tet sein.
(4) In einem Zwin­ger dür­fen bis zu einer Höhe, die der auf­ge­rich­te­te Hund mit den Vor­der­pfo­ten errei­chen kann, kei­ne Strom füh­ren­den Vor­rich­tun­gen, mit denen der Hund in Berüh­rung kom­men kann, oder Vor­rich­tun­gen, die elek­tri­sche Impul­se aus­sen­den, vor­han­den sein.
(5) Wer­den meh­re­re Hun­de auf einem Grund­stück ein­zeln in Zwin­gern gehal­ten, so sol­len die Zwin­ger so ange­ord­net sein, dass die Hun­de Sicht­kon­takt zu ande­ren Hun­den haben.
(6) Hun­de dür­fen in einem Zwin­ger nicht ange­bun­den gehal­ten werden.

§ 7 Anfor­de­run­gen an die Anbindehaltung

(1) Ein Hund darf in Anbin­de­hal­tung nur gehal­ten wer­den, wenn die Anfor­de­run­gen der Absät­ze 2 bis 5 erfüllt sind.
(2) Die Anbin­dung muss
  1. an einer Lauf­vor­rich­tung, die min­des­tens sechs Meter lang ist, frei glei­ten können,
  2. so bemes­sen sein, dass sie dem Hund einen seit­li­chen Bewe­gungs­spiel­raum von min­des­tens fünf Metern bietet,
  3. so ange­bracht sein, dass der Hund unge­hin­dert sei­ne Schutz­hüt­te auf­su­chen, lie­gen und sich umdre­hen kann.
(3) Im Lauf­be­reich dür­fen kei­ne Gegen­stän­de vor­han­den sein, die die Bewe­gun­gen des Hun­des behin­dern oder zu Ver­let­zun­gen füh­ren kön­nen. Der Boden muss tritt­si­cher und so beschaf­fen sein, dass er kei­ne Ver­let­zun­gen oder Schmer­zen ver­ur­sacht und leicht sau­ber und tro­cken zu hal­ten ist.
(4) Es dür­fen nur brei­te, nicht ein­schnei­den­de Brust­ge­schir­re oder Hals­bän­der ver­wen­det wer­den, die so beschaf­fen sind, dass sie sich nicht zuzie­hen oder zu Ver­let­zun­gen füh­ren können.
(5) Es darf nur eine Anbin­dung ver­wen­det wer­den, die gegen ein Auf­dre­hen gesi­chert ist. Das Anbin­de­ma­te­ri­al muss von gerin­gem Eigen­ge­wicht und so beschaf­fen sein, dass sich der Hund nicht ver­let­zen kann.
(6) Bei Beglei­tung einer Betreu­ungs­per­son wäh­rend der Tätig­kei­ten, für die der Hund aus­ge­bil­det wur­de oder wird, kann er abwei­chend von Absatz 1 nach Maß­ga­be der Absät­ze 4 und 5 an einer min­des­tens drei Meter lan­gen Anbin­dung ange­bun­den werden.
(7) Die Anbin­dung ist ver­bo­ten bei
  1. einem Hund bis zu einem Alter von zwölf Monaten,
  2. einer tra­gen­den Hün­din im letz­ten Drit­tel der Trächtigkeit,
  3. einer säu­gen­den Hündin,
  4. einem kran­ken Hund, wenn ihm dadurch Schmer­zen, Lei­den oder Schä­den zuge­fügt würden.

§ 8 Füt­te­rung und Pflege

(1) Die Betreu­ungs­per­son hat dafür zu sor­gen, dass dem Hund in sei­nem gewöhn­li­chen Auf­ent­halts­be­reich jeder­zeit Was­ser in aus­rei­chen­der Men­ge und Qua­li­tät zur Ver­fü­gung steht. Sie hat den Hund mit art­ge­mä­ßem Fut­ter in aus­rei­chen­der Men­ge und Qua­li­tät zu versorgen.

(2) Die Betreu­ungs­per­son hat
  1. den Hund unter Berück­sich­ti­gung des der Ras­se ent­spre­chen­dem Bedarfs regel­mä­ßig zu pfle­gen und für sei­ne Gesund­heit Sor­ge zu tragen ;
  2. die Unter­brin­gung min­des­tens ein­mal täg­lich und die Anbin­de­vor­rich­tung min­des­tens zwei­mal täg­lich zu über­prü­fen und Män­gel unver­züg­lich abzustellen ;
  3. für aus­rei­chen­de Frisch­luft und ange­mes­se­ne Luft­tem­pe­ra­tu­ren zu sor­gen, wenn ein Hund ohne Auf­sicht in einem Fahr­zeug verbleibt ;
  4. den Auf­ent­halts­be­reich des Hun­des sau­ber und unge­zie­fer­frei zu hal­ten ; Kot ist täg­lich zu entfernen.

§ 9 Aus­nah­men für das vor­über­ge­hen­de Halten

Die zustän­di­ge Behör­de kann von den Vor­schrif­ten des § 2 Abs. 2 und 3 sowie § 6 Abs. 1 in Ver­bin­dung mit Abs. 2 für das vor­über­ge­hen­de Hal­ten von Hun­den in Ein­rich­tun­gen, die Fund­hun­de oder durch Behör­den ein­ge­zo­ge­ne Hun­de auf­neh­men, befris­te­te Aus­nah­men zulas­sen, wenn sonst die wei­te­re Auf­nah­me sol­cher Hun­de gefähr­det ist.

§ 10 Aus­stel­lungs­ver­bot

Es ist ver­bo­ten, Hun­de, bei denen Kör­per­tei­le, ins­be­son­de­re Ohren oder Rute, tier­schutz­wid­rig voll­stän­dig oder teil­wei­se ampu­tiert wur­den, aus­zu­stel­len oder Aus­stel­lun­gen sol­cher Hun­de zu ver­an­stal­ten. Das Aus­stel­lungs­ver­bot nach Satz 1 gilt nicht, sofern der Ein­griff vor dem 1. Sep­tem­ber 2001 und in Über­ein­stim­mung mit den Vor­schrif­ten des Tier­schutz­ge­set­zes in der zum Zeit­punkt des Ein­griffs gel­ten­den Fas­sung vor­ge­nom­men wurde.


§ 11 (weg­ge­fal­len)


§ 12 Ord­nungs­wid­rig­kei­ten

(1) Ord­nungs­wid­rig im Sin­ne des § 18 Abs. 1 Nr. 3 Buch­sta­be a des Tier­schutz­ge­set­zes han­delt, wer vor­sätz­lich oder fahrlässig

  1. ent­ge­gen § 2 Abs. 4 Satz 1 einen Wel­pen vom Mut­ter­tier trennt,
  2. ent­ge­gen § 3 nicht sicher­stellt, dass für jeweils bis zu zehn Zucht­hun­de und ihre Wel­pen eine dort genann­te Betreu­ungs­per­son zur Ver­fü­gung steht,
  3. ent­ge­gen § 4 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 oder Satz 2 nicht dafür sorgt, dass dem Hund eine Schutz­hüt­te oder ein Lie­ge­platz zur Ver­fü­gung steht,
  4. ent­ge­gen § 5 Abs. 1 Satz 1 oder Abs. 2 oder 3, § 6 Abs. 1 oder 6 oder § 7 Abs. 1 oder 7 einen Hund hält oder
  5. ent­ge­gen § 8 Abs. 2 Nr. 2 einen Man­gel nicht oder nicht recht­zei­tig abstellt.
(2) Ord­nungs­wid­rig im Sin­ne des § 18 Abs. 1 Nr. 3 Buch­sta­be b des Tier­schutz­ge­set­zes han­delt, wer vor­sätz­lich oder fahr­läs­sig ent­ge­gen § 10 Satz 1 einen Hund aus­stellt oder eine Aus­stel­lung veranstaltet.

§ 13 (weg­ge­fal­len)


§ 14 Inkraft­tre­ten, Außer­kraft­tre­ten

Die­se Ver­ord­nung tritt am 1. Sep­tem­ber 2001 in Kraft.

Schluss­for­mel

Der Bun­des­rat hat zugestimmt.

https://www.gesetze-im-internet.de/bundesrecht/tierschhuv/gesamt.pdf

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