Friedas Happy-End-Geschichte

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Frie­da, die 3-bei­ni­ge Gal­ga konn­te im letz­ten Jahr tat­säch­lich ihre Fami­lie fin­den. Wir haben uns sehr gefreut, denn Hun­de mit Han­di­cap haben es nicht leicht, ein neu­es Zuhau­se zu fin­den. Die Fami­lie hat uns die­se klei­ne Hap­py-End-Geschich­te geschickt:


Frie­da kommt ursprüng­lich aus Spa­ni­en, die Stra­ße war ihr Zuhau­se, wo ihr Anfang 2018 ein schlim­mer Unfall pas­siert ist. Sie ist mit ihrer Pfo­te in eine Hasen­fal­le gestie­gen und konn­te sich nicht mehr selbst­stän­dig befrei­en. Schwer ver­wun­det wur­de sie von Ein­hei­mi­schen gefun­den und in eine Tier­kli­nik gebracht, vor Ort konn­te man ihre Pfo­te lei­der nicht mehr ret­ten und das gan­ze Bein muss­te ampu­tiert wer­den. Es dau­er­te eini­ge Zeit ehe sie sich wie­der erhol­te. Durch die lie­be­vol­le Pfle­ge im Tier­heim Mur­cia kam sie wie­der auf die (3)Beine.

Frie­da noch in Murcia

Anfang Juni letz­ten Jah­res war es dann soweit und ich hol­te Frie­da 3 Auto­fahr­stun­den von uns Zuhau­se ent­fernt an einem Treff­punkt in Gies­sen ab. Als ich sie ent­ge­gen nahm wur­de mir erst klar wie ver­ängs­tigt und ein­ge­schüch­tert sie wirk­lich war. Obwohl mir Susan­ne von Hun­de­pfo­ten in Not sehr viel von Frie­da erzählt hat­te und mir auch berich­te­te wie ver­ängs­tigt sie sei, hat­te ich mir nicht erträu­men las­sen, dass es wirk­lich so schlimm sei. 

Zuhau­se ange­kom­men dau­er­te es eini­ge Tage ehe sie rea­li­sier­te das ihr nichts mehr schlim­mes wider­fah­ren wür­de und sie uns lang­sam ver­trau­en konn­te, eine gute Hil­fe hier­bei waren auch unse­re bei­den ande­ren Hun­de die Frie­da schnell in ihr Rudel aufnahmen.

Es ist so erstaun­lich, wie ein Hund, der bis­her nur Leid und Elend, schlech­te Erfah­run­gen durch Men­schen erle­ben muss­te, doch wie­der so schnell Ver­trau­en zu einer Per­son auf­bau­en kann. Frie­da wie auch so vie­le ande­re Hun­de hat­te zuvor noch nie ein Zuhau­se, kein Dach über dem Kopf, kei­nen war­men Schlaf­platz, nie­man­den der sich um einen küm­mert, kei­ne ver­trau­te Person. 

Frie­das Kör­per ist über­sät mit Schrot­ku­geln, vie­le male wur­de auf sie geschos­sen, ver­mut­lich woll­te sie jemand fern hal­ten oder töten. Wie kann ein Mensch zu so etwas fähig sein, sie muss wirk­lich schlim­mes durch­ge­macht haben, aber das alles kön­nen wir nur erahnen. 

Wir haben Frie­da ein neu­es Leben geschenkt das sie wirk­lich so sehr ver­dient hat und es nun voll und ganz genießt. Wir hof­fen dass sie noch vie­le Jah­re bei uns bleibt. 

Ich möch­te mich ganz beson­ders bei Susan­ne sowie dem gan­zen Team von Hun­de­pfo­ten in Not bedan­ken. Ihr alle macht einen super Job.


Und wir bedan­ken uns ganz herz­lich, dass Frie­da so ein tol­les und ver­ständ­nis­vol­les Zuhau­se gefun­den hat. Wir wün­schen noch vie­le schö­ne, gemein­sa­me Jahre.

Das Team von Hun­de­pfo­ten in Not e. V.