Vermittelt: 20.01.20

Sena gehörte einem spanischen Jäger, der sie in einer Hundepension aufbewahrte. Als Sena dort krank wurde und der Tierarzt eine Gebärmuttervereiterung feststellte, war das zunächst ihr Todesurteil. Denn eine Hündin, die keine Welpen mehr produzieren kann, hatte aus Sicht dieses Besitzers keinen Wert und er verfügte eine Euthanasie. Aber die Pensionsbesitzerin hatte Sena in ihr Herz geschlossen und konnte den Jäger schließlich überzeugen, die kranke Hündin dem Tierschutz zu schenken. Unsere Kollegen übernahmen die Kosten für die Kastration und Sena sprang dem Tod noch einmal von der Schippe.

Sena ist eine freundliche und liebe Hündin. Aber auch sonst ist sie ein ganz typisches Pointerchen: Ausgelastet ist sie im Haus kaum zu merken und draußen liebt sie es zu rennen, zu rennen und zu rennen. Ihr Jagdtrieb ist rassegemäß ausgeprägt und vom Jäger sicher auch gefördert worden, so dass sie vermutlich erst nach einem guten und konsequenten Abruftraining ableinbar sein wird.


Senas Daten im Überblick
  • Pointer
  • geb. ca. 01/2016
  • ca. 60 cm Schulterhöhe
  • kastriert
  • geimpft, gechipt, EU-Pass, MMT negativ
  • verträglich mit Rüden und Hündinnen

Seit Ende November 2019 lebt Sena in einer Pflegestelle in Deutschland. Wir suchen für sie eine aktive und bewegungsfreudige Familie, gerne mit Jagdhundeerfahrung. Ein eingezäunter Garten wäre von Vorteil, aber nicht Bedingung, sofern trotzdem für eine rassegemäße Auslastung gesorgt ist und ein eingezäunter Auslauf zur Verfügung steht, solange Sena nicht ableinbar ist. Denn ein Pointer, der nicht rennen darf, ist kein glücklicher Pointer!


Update 20.01.2020

Sena hat ihre Menschen gefunden.


Sena
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