Mischling, geb. ca. 2016, ca. 36 cm, Standort: D, PLZ 48…

Über Coopers Vergangenheit wissen wir nicht viel. Er kam Ende 2016 in das Refugium in Murcia. Ganz bestimmt hatte er vorher kein schönes Leben. Und Leishmaniose positiv wurde er auch getestet – ein ganz armes Kerlchen, das so gern eine Familie hätte…. Cooper hat einen traumhaften Charakter. Er ist ganz sanft zu Menschen und auch mit anderen Hunden ist er immer freundlich. Alle waren begeistert von dem lieben Kerl – seine Betreuer im Refugium, eine liebe Familie die ihn in Spanien besucht hat und auch unsere Mitarbeiterinnen, die Cooper noch in Spanien kennen gelernt haben (Berichte und Bilder hierzu in Coopers Tagebuch).

Im April 2018 durfte Cooper dann endlich seine Reise in eine Pflegestelle in Deutschland antreten. Anfangs war die Umgewöhnung für den kleinen Mann nicht leicht. Es ging ihm nicht gut und er erbrach sich oft und zog sich zurück. Eine Untersuchung beim Tierarzt hat leider ergeben, dass Cooper an einem Megaösophagus (einer krankhaften Erweiterung der Speiseröhre) leidet. Er muss nun im Stehen aus der Hand gefüttert werden, damit das Futter im Magen ankommt und dort auch bleibt. Mittlerweile hat Coopers Pflegestelle ein Futter gefunden, das er gut verträgt. Das tut ihm gut, denn nun entwickelt er sich immer mehr zu einem lustigen Kerlchen. Cooper rennt mit den großen Hunden mit und findet auch das Sofa ganz toll. Spaziergänge findet er mittlerweile auch ganz toll, er ist ein ganz lieber kleiner Kerl.

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Leider hat ein Test im Juni 2018 ergeben, dass Cooper einen akuten Leishmaniose-Schub hatte. Dennoch ist er lebensfroh und genießt sein Leben in der Pflegefamilie. Es wurde eigens für ihn ein Fahrradkorb angeschafft, damit Cooper bei Ausflügen mit dabei sein kann. Das gefällt dem kleinen Kerl sehr.

Momentan hat Cooper die Leishmaniose gut im Griff und wir hoffen jetzt natürlich, dass es so bleibt. Nur das eine Ohr macht uns noch Sorgen. Irgendwie verheilt es nicht, aber zumindest scheint es nicht mehr zu schmerzen, da er sich jetzt auch das Ohr einsalben lässt ohne zu wimmern. Die Fütterung aus der Hand und im Stehen klappt auch immer besser, es kommt nur an vereinzelten Tagen mal wieder raus. Ansonsten ist er echt ein liebes Kerlchen, der endlich angefangen hat, sein Leben zu geniessen.

Im Februar 2019 musste Cooper kastriert werden, da er eine Veränderung am Hoden hatte. Das hat aber alles gut geklappt und glücklicherweise war der Knubbel gutartig. Es ging ihm gut. Kurz darauf hatter Cooper eine Ohrenentzündung, die er dank Antibiotika auch gut überstanden hat. ABER jetzt hat er auch noch Anaplasmose zu bekämpfen. Dieser kleine Mann lässt einfach nichts aus. Eine ganze Zeitlang haben wir uns große Sorgen machen müssen. Glücklicherweise haben aber die Medikamente angeschlagen und er ist wieder der „Alte“. Er will wieder mit raus und freut sich, wenn es mit dem Rad losgeht.

Auch im Sommer 2019 ging es bei Cooper gesundheitlich auf und ab… Aber Cooper ist ein Kämpfer und steht alles tapfer durch. Momentan geht es ihm besser denn je und er genießt das Leben in vollen Zügen.


Coopers Daten im Überblick
  • Mischling
  • geb. ca. 06/2012
  • ca. 36 cm Schulterhöhe
  • kastriert
  • geimpft, gechipt, EU-Pass, Leishmaniose positiv getestet, Megaösophagus
  • verträglich mit Rüden und Hündinnen
  • Pflegestelle in PLZ 48…

Wenn Sie uns bei den Kosten für Coopers Behandlungen unterstützen möchten, würde uns das sehr freuen.

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für Cooper


Cooper geht es in seiner Pflegestelle sehr gut. Er ist seiner Pflegefamilie mittlerweile so ans Herz gewachsen, dass er als Dauerpflegehund dort bleiben darf. Wir bedanken uns ganz herzlich bei der Pflegefamilie für das tolle Engagement.


Ansprechpartnerin

Ulrike Schöttler

Telefon 02207/1345 oder 0177 6413783

schoettler@hundepfoten-in-not.de


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