Deutsch Kurzhaar, geb. ca. 11/2006, ca. 57 cm, Standort: D, PLZ 30…

Dimba stand 12 Jahre im Dienste eines spanischen Jägers… nun gab er sie einfach in der Auffangstation ab und setzte sie dort eigenhändig in einen kalten Betonzwinger. Warum? Die Hündin ist zu alt, zu verbraucht, zu nichts mehr zu gebrauchen… ein unnützer Fresser… Dass sie auch einen Gesäugetumor hat und dringend tierärztliche Hilfe braucht spielte keine Rolle bei der Entscheidung. Denn mit einem alten Hund geht man sowieso nicht mehr zum Tierarzt. Vor dem Zwinger stehend, gerät der Jäger mit verklärtem Blick ins Schwärmen wieviele tolle Würfe Dimba gebracht hat und wieviele Jagderfolge sie gemeinsam gefeiert haben. Dimba steht hinter dem Gitter, sie spürt das Lob in der Stimme ihres Herrn, sie ist stolz und sie freut sich darüber. Dann winkt er ab, dreht sich bedauernd um und geht…

…und für Dimba bricht eine Welt zusammen… sie weint ihm nach, aber er geht… geht einfach weiter.

Und dann saß die alte Lady im letzten freien Zwinger der Auffangstation und schien nur langsam sie zu verarbeiten, was geschehen ist. Bald 13 Jahre war sie alt, sie hatte kein schönes Leben so wie wir es uns für unsere eigenen Hunde vorstellen, aber ein Zuhause und nun war sie allein. Wird sie diesen Zwinger noch einmal verlassen dürfen bevor ihr Lebensmut sie verlässt oder ihre Lebensuhr abgelaufen ist?

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Dimbas Gesäugetumor wurde am 11. Juni 2019 operiert und dabei wurde sie auch gleich kastriert. Die tapfere Maus hat das alles sehr gut überstanden. Und dann hatte sie endlich Glück und konnte am 23. Juni 2019 in eine Pflegestelle nach Deutschland reisen.


Dimbas Daten im Überblick
  • Deutsch Kurzhaar
  • geb. ca. 11/2006
  • ca. 57 cm Schulterhöhe
  • kastriert
  • geimpft, gechipt, EU-Pass, MMT negativ
  • verträglich mit Rüden und Hündinnen
  • Pflegestelle in PLZ 30…

Nach 6 Wochen schrieb uns Dimbas Pflegefamilie:

Dimba ist mittlerweile seit 6 Wochen auf ihrer Pflegestelle. Leider ist sie fremden Menschen gegenüber immer noch sehr misstrauisch und ängstlich. Erst wenn sie häufiger Kontakt zu einem Menschen hatte, legt es sich langsam. Im Haus bedeutet das, dass sie die Menschen erst mal anknurrt, draußen versteckt sie sich hinter mir. Sie kann noch nicht allein bleiben und wird panisch wenn ich den Raum verlasse. Deshalb folgt sie mir wie ein Schatten überall hin. Aber ich denke das wird sich mit der Zeit legen, wenn sie zunehmend Vertrauen aufbaut. Andere Hunde braucht sie nicht zu ihrem Glück, dies zeigt sie aber auf eine sehr freundliche Art.

Sie ist sehr jagdambitioniert, wie es ihrer Rasse entspricht. Deshalb ist sie an der Leine noch sehr unruhig und nicht gut zu führen, aber auch das wird immer besser. Sicher wird man eines Tages schöne Spaziergänge mit ihr machen können. Wenn man dann seine lange Runde mit ihr gegangen ist, denn hier hat sie noch die Kondition eines jungen Hundes, genießt sie lange Schmuseeinheiten. Dann zeigt sie mir das sie glücklich ist. Und dafür lohnt sich jede Mühe.

Dimba muss nicht mehr umziehen, sie wird in ihrer Pflegestelle ihren Lebensabend verbringen können. Wir bedanken uns ganz herzlich bei der Pflegefamilie, dass Dimba bleiben darf. Wenn Sie die Pflegefamilie unterstützen möchten, würde uns das sehr freuen.

Dimba sucht Paten und Spender


Wenn Sie mehr über Dimba erfahren möchten, wenden Sie sich bitte an unserer Ansprechpartnerin.


Ansprechpartnerin

Susanne Tölle

Tel. 05233-3690

toelle@hundepfoten-in-not.de


Dimba
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