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Reisebericht Canile in Rieti - Mondo wird in sein Zuhause geholt


Sonntag, 2. September 2007

Es ist 3:30 Uhr. Der Wecker klingelt. Wir haben kaum geschlafen vor lauter Aufregung, doch wir sind hellwach. Endlich, endlich geht es auf ´gen Süden – zu unserem Mondo, auf den wir seit Mai warten und täglich an ihn denken. Das Auto haben wir bereits gestern gepackt und hoffen, nichts vergessen zu haben (Personalausweise, Vignette für die Schweiz, Halsung und Leine, Decken, Futter, Schälchen, Hotel-Voucher usw.).

Um 4:40 Uhr fahren wir von Dolgesheim (bei Mainz) aus los. Ziel ist zunächst ein Hotel in Tirrenia (bei Pisa), eine Strecke von etwa 1.000 km. Wir dachten, wenn wir schon nach Italien fahren, dann wollen wir wenigstens eine Nacht am Meer verbringen. Die Fahrt verläuft problemlos – ohne Staus und Pannen. Gegen 15:30 Uhr erreichen wir Tirrenia, checken im Hotel ein und gehen noch mal an den Strand, der völlig überfüllt ist. Als „Weißhäute“ fühlen wir uns dort nicht sonderlich wohl und ziehen uns alsbald wieder ins Hotel zurück. Todmüde wie wir sind, duschen wir uns und gehen noch etwas essen. Die Pizza schmeckt hervorragend!!! Kurz setzen wir uns noch mal an den Strand (der jetzt menschenleer ist – schön), gehen dann aber wieder ins Hotel zurück, um für den nächsten Tag fit zu sein. Außerdem haben wir das Rauschen des Meeres und die Sterne nicht wirklich genießen können, da wir einfach nur müde sind und lediglich einen Gedanken haben: MONDO! Zum Glück sind wird schnell eingeschlafen.


Montag, 3. September 2007

Nach Frühstück und kurzem Aufenthalt im Hotel geht es gegen 11:00 Uhr auf in Richtung Rieti/Santa Rufina. Eigentlich wollten wir noch kurz nach Pisa fahren, um den schiefen Turm zu besichtigen, aber die innere Unruhe lässt es nicht zu. Alle zwei Stunden wechseln wir uns mit dem Fahren ab. Bei Orte verlassen wir die A1 wieder und fahren nun Landstraße über Terni und Rieti nach Santa Rufina.

Um 17:24 Uhr erreichen wir Santa Rufina und rufen nun Kathrin an, unsere Kontaktperson von „Hundepfoten in Not“. Sie hatte uns am Telefon, als wir noch zu Hause waren, angeboten, bei ihr zu übernachten. Wir treffen uns an einem kleinen Platz und begrüßen uns, folgen ihr mit dem Auto durch Straßen, wie man sie nur aus italienischen Filmen kennt. Die Gässchen sind so eng und steil, dass wir an der letzten Kurve nicht einmal in einem Zug um die Ecke kommen. Spannend! Kathrin wohnt an einem Hang mit wundervollem Ausblick auf Rieti. Allein diese Sicht ist die Reise bereits wert!

Für den Abend hat uns Kathrin zum Grillen eingeladen. Wir lernen die ganze Familie (inkl. der beiden süßen Hunde und der vielen hübschen Katzen) kennen. Obwohl wir kein italienisch verstehen, so ist es uns doch möglich, uns mit Händen und Füßen, insbesondere mit dem Onkel, zu unterhalten. Herrlich! Sogar eine Zirkus-Vorstellung von den Kindern wird uns geboten. Ein Abend bei einer einheimischen Familie! Wann und wo würden wir so etwas noch einmal erleben? Es ist wie ein wunderschöner Traum. Vor lauter essen und erzählen ist es mittlerweile 1:00 Uhr. Nun ist es aber an der Zeit, schlafen zu gehen, denn auch heute ist ein Tag voller Aufregung und Anspannung zu Ende gegangen.

Mondo, morgen sind wir bei Dir! Wir hoffen so sehr, dass alles reibungslos verläuft und dass uns der Amtstierarzt keine Probleme bereitet (von dem wir schon so viel Schlechtes zu hören bekommen haben). Denn dann, wenn Du mit uns kommen darfst, wirst Du ein ganz tolles Leben haben und hoffentlich glücklich sein – so wie unsere Tiere (Gaspar, unser Neufundländer-Husky-Mix, unsere drei Katzen und die beiden Häschen) zu Hause! Hoffentlich geht es Dir gut! Nur noch ein paar Stunden...halte durch! Wir freuen uns so sehr auf Dich!


Dienstag, 4. September 2007

Es ist 8:30 Uhr – in einer Stunde fahren wir los. Zwar haben wir gut geschlafen, aber die Nervosität ist größer denn je. Kathrin fährt wieder voraus, bringt ihre Kinder noch zu einer Verwandten in Rieti, da sie das Elend im Canile nicht miterleben sollen. Wir fahren aus Rieti raus, befahren eine Weile die Landstraße und gelangen irgendwann auf einen abgelegenen Weg. Es scheint, als würden wir in Richtung Niemandsland unterwegs sein. Dann endlich – wir sind da. Kathrin hat den Weg gefunden! Wir sind da. Wir können es noch gar nicht richtig fassen. Mondo, wir sind da!

Jetzt warten wir nur noch auf die Tierärztin, mit der wir uns um 10:00 Uhr vor dem Tierheim treffen wollen. Sie verspätet sich – was nicht schlimm ist, nur dass wir immer nervöser werden. Wir hören Hunde bellen. Es hört sich an, als würden uns Hunderte ihr Leid klagen wollen. Am liebsten würden wir alle mitnehmen. Wenn das nur ginge. Voller Mitleid und Entsetzen stehen wir unterhalb des Caniles und warten.

Wir fragen uns jede Sekunde, wie wir reagieren werden, wenn uns Mondo übergeben wird. Hoffentlich keine Tränen – noch nicht. Erst müssen wir noch den Amtstierarzt überstehen. Stark bleiben!!! Nicht heulen! Kathrin unterstützt uns so toll! Zum Glück ist sie bei uns und lenkt uns ein wenig ab!

Es ist nun ca. 10:30 Uhr. Die Tierärztin kommt. Jetzt ist es so weit! Wir gehen mit hoch an einen Container vor dem Tierheim, der scheinbar als Büro dient. Vor dem Eingang liegen Hunderte von leeren Tüten Hundetrockennahrung. Die Tierärztin und Kathrin unterhalten sich auf italienisch. Jochen gibt seine Personalien an und auch, dass er Mitglied bei „Hundepfoten in Not“ sei. Zwei Tierpfleger (für die ca. 400 Hunde) warten darauf, dass die Tierärztin ihr Okay gibt.

Die Tierärztin kommt aus dem Container, geht mit einem der Pfleger ins Canile, an der fünften oder sechsten Box machen sie halt. Wir dürfen leider nicht mit hinein. Aber wir beobachten sie gespannt: Der Tierpfleger holt Mondo heraus. Wir sehen Mondo. Endlich! Da ist Mondo! Sie kommen vor das Tor des Caniles. Wir freuen uns so sehr, dass es dafür keine Worte gibt. Wir haben aber auch Angst, dass wir ihn vielleicht doch nicht mitbekommen, weil der Amtstierarzt einen schlechten Tag hat. Gemischtere Gefühle wie in diesem Moment hatten wir noch nie zuvor!

Mondo’s Chipnummer wird überprüft. Jetzt übernehmen wir die Leine bzw. wechseln diese erst einmal. Ach Gott, welch ein dünner Hals und die Rippen und das Becken stechen regelrecht hervor. Haha, und wir haben uns nach XXL-Halsungen umgeschaut. M reicht alle Male! Zum Glück haben wir mehrere Halsungen mitgenommen... Das schwarz-blaue Halsband passt fürs Erste.

Kathrin macht Bilder von uns – wir sind dazu nicht mehr in der Lage. Nur noch schnell zum Amtstierarzt und weg, weg, weg nach Hause!!! Am liebsten würden wir direkt zurück fahren – nicht mehr über Rieti – nicht mehr zum Amtstierarzt. Hoffentlich macht er keine Probleme!!! Das ist alles, woran wir jetzt denken können.

Mondo hat ganz schlimm Durchfall, verrichtet sein leidliches Geschäft und muss erst noch etwas schnüffeln – zum letzten Mal am Canile. Er macht einen ganz schwachen Eindruck, kann nur mit stolpernden Pfoten gehen. Wir fragen uns gerade, wann er zum letzten Mal Gassi gegangen ist. Aber für diese Gedanken ist jetzt eigentlich keine Zeit! Wir heben Mondo alsbald in unseren Caravan. Er lässt alles über sich ergehen! Vielleicht geht es ihm wie uns – einfach nur fort, auch wenn er hier schon sein halbes Leben (vermutlich) verbracht hat!!!

Um 10:58 Uhr sind wir bereits in Rieti – kurz vor dem Amtstierarzt. Jetzt ist es so weit. Kathrin geht rein. Es scheint uns eine Ewigkeit zu dauern, bis sie wieder kommt. Wir stehen mit Mondo vor dem nicht gerade einladenden Gebäudekomplex. Wir haben Mühe, unser Zittern zu verbergen. Dann ruft uns Kathrin zu sich. Wir gehen mit Mondo hin. Der Amtstierarzt kommt heraus und schaut sich Mondo oberflächlich an und überprüft die Chipnummer. Wir haben die Leine ganz fest in der Hand gehalten. Wir hätten sie auch nicht mehr losgelassen! Der Amtstierarzt geht mit Kathrin wieder in sein Büro. Erneut scheint es unendlich, bis Kathrin Jochen ruft, da er das Mitglied bei „Hundepfoten in Not“ ist.

Der Amtstierarzt will die Telefonnummer von „Hundepfoten in Not“, d. h. von Frau Ebner, da sie uns Mondo vermittelt hat. Dummerweise haben wir die Telefonnummer nur in unserem Festnetztelefon gespeichert, nicht aber in unseren Mobilfunkgeräten. Wir versuchen unsere Familie zu erreichen, damit uns die Telefonnummer mitgeteilt werden kann. Wie es aber im Leben so ist – es ist niemand zu Hause. Einen Internetanschluss gibt es auch nicht, um die Telefonnumer heraussuchen zu können.

Es scheint, als wolle der Amtstierarzt uns schikanieren und provozieren, denn das ist nun der einzige Grund, weshalb uns der Herr nicht mit Mondo gehen lässt. Was nun? Kathrin verhält sich wie in einem Theaterstück und Jochen spielt mit. So wird beispielsweise auf die Frage, ob Deutsche Katzen essen, weil wir so viele Tiere nach Deutschland holen, gelacht und kein Kommentar abgegeben. (Ein Tierheim mit 400 Hunden und nur zwei Pflegern und einer Tierärztin gäbe es in Deutschland aber nicht! Das hat der Mann wohl vergessen! Wieso kann er sich nicht einfach für Mondo freuen, hm? Was stimmt da nicht?)

Es ist die reinste (man entschuldige bitte diesen Ausdruck, aber es gibt keinen treffenderen) Arschkriecherei! Kathrin schmiert dem Herren so viel „Honig ums Maul“, dass er sich nach einer Ewigkeit einverstanden zeigt und den EU-Pet-Passport doch ausstellt und Kathrin überreicht. Kathrin und Jochen kommen mit hochroten Köpfen aus dem Büro heraus, ich stehe gespannt mit Mondo vor dem Gebäude. Wir haben es geschafft! Wir drücken uns ganz fest.

An dieser Stelle endet unsere Begegnung mit Kathrin. Hier trennen sich unsere Wege wieder – leider. Sie fährt nach Hause nach Santa Rufina und wir mit Mondo nach Dolgesheim bei Mainz. Kathrin ist ein so herzensguter Mensch, der sich mit Leib und Seele für diese Tiere einsetzt. Wir bedauern es von ganzem Herzen, sie künftig nicht in unserer Nähe zu haben. Aber zum Glück gibt es ja Telefon und eMail. Ganz herzlichen Dank an Dich, liebe Kathrin.

Um 12:11 Uhr sind wir überglücklich, mit Mondo auf dem Heimweg zu sein. Es fängt an in Strömen zu regnen, es gewittert. Gerade jetzt, wo wir die Serpentinen in Richtung Terni unterwegs sind. Glücklicherweise ist ein Laster vor uns, der ganz langsam fährt... Kurz nach Terni halten wir das erste Mal an. Ich schaue Mondo in seine tränenden, eiternden Augen und jetzt, jetzt wo wir uns in Sicherheit fühlen, jetzt, wo uns keiner mehr Mondo wegnehmen kann, jetzt kommen mir die Tränen. Die ganze Anspannung löst sich. Es ist ein Gefühl von purer Freude und unendlich viel Mitleid. Mondo tut uns so leid. Er ist so fürchterlich abgemagert, er stinkt nahezu unerträglich, er ist von Zecken übersät und eben diese traurigen Augen... Sind die Augen nicht das Spiegelbild der Seele? Wie hat er dort leben müssen? Wie kann ein Tier das so lange überleben und dann noch sooooooo lieb sein? Wir bereuen jeden Tag, den wir ihn im Tierheim haben warten lassen – jede Stunde – jede Minute! Jetzt heißt es aber wieder: nach vorne denken! Ich muss gleich fahren!

Mondo meldet sich ganz prima, wenn er mal muss. Er macht nicht ins Auto – auch wenn er danach riecht – schmunzel. Lediglich der St.-Gotthard-Tunnel hat zu einem kleinen Malheur geführt. Das macht aber nichts, das Auto stinkt sowieso ganz fürchterlich. Bis auf einen Stau von etwa 15 Minuten Dauer vor einem Tunnel in der Schweiz verläuft unsere Heim- und Mondo’s Zukunftsreise reibungslos. Mondo schläft fast die ganze Fahrt über.

Gegen 4:30 Uhr kommen wir todmüde in Dolgesheim an. Nun sind wir gespannt, ob sich Gaspar und Mondo vertragen. Jochen wartet mit Mondo vor dem Haus. Ich hole Gaspar. Er freut sich riesig, mich zu sehen und dann auch noch um diese Zeit Gassi zu gehen. Er erschreckt sich aber fürchterlich, als er Mondo um die Hecken sieht und bellt ihn an. Um diese Uhrzeit hat er wohl nicht mit einem anderen Hund auf der Straße gerechnet. Die beiden Hundemänner beschnuppern sich. Es scheint, als würden sie sich verstehen. Uns fällt ein Stein vom Herzen!

Außerhalb des Ortes lassen wir Gaspar von der Leine los. Er will mit Mondo spielen, merkt aber sofort, dass er viel zu schwach ist. Er lässt ihn einfach in Ruhe. Mondo kann nur ganz schwer laufen. Er stolpert ständig, aber er scheint glücklich zu sein – zumindest seiner Nase nach zu urteilen. Er beschnuppert jeden Zentimeter des Feldes. Für 500 m brauchen wir etwa eine halbe Stunde.

Wir kehren erschöpft nach Hause zurück. Mondo steht vor der Treppe der Hauseingangstür. Er mag die Stufen nicht hochgehen. Was nun? Warten, gut zureden, ihm Zeit geben. Dann, endlich, nach etwa zehn Minuten fasst sich Mondo allen Mut zusammen und geht die Treppe hinauf. Wir können es noch nicht fassen! Es ist einfach nur schön. Mondo ist bei uns! Er wird trotz der frühen Uhrzeit von unserer Familie ganz herzlich begrüßt. Wir richten ihm noch schnell einen Schlafplatz im Treppenhaus ein. Eigentlich soll er im Obergeschoss wohnen. Aber dazu muss er eben erst noch lernen, Stufen zu laufen bzw. die Angst davor zu verlieren.


Freitag, 12. Oktober 2007

Nun ist Mondo seit fast 6 Wochen bei uns. Unser letzter Urlaubstag. Und als würde er das wissen, geht er endlich die Treppe zu uns hinauf. Die Freude ist überwältigend. Es hat zwar lange gedauert, bis er Stufe für Stufe überwunden hatte und sicherlich hat das frisch abgekochte, magere Rindfleisch enorm dazu beigetragen, dass er seine Angst überwinden konnte. (Vielen Dank an meine Schwester Nadine, die ihn unermüdlich mit dem Fleisch gelockt hat.) Aber es ist geschafft. Von nun an schläft er in seinem gemütlichen Schlafgemach – zusammen mit Gaspar und den Katzen bei uns im Schlafzimmer, futtert zusammen mit Gaspar in der Küche und scheint sich auch ansonsten im Obergeschoss sehr wohl zu fühlen.

An dieser Stelle müssen wir erwähnen, dass Mondo sicher schon viel eher die Stufen hochgelaufen wäre, wenn er sich bei meinen Eltern und meiner Schwester, die im Erdgeschoss wohnen, nicht so wohl gefühlt hätte. Für die Ausdauer, entgegengebrachte Liebe und Geduld bedanken wir uns an dieser Stelle von ganzem Herzen bei unserer Familie.


Mittwoch, 7. November 2007

Mondo nimmt immer weiter zu (als wir vor zwei Wochen beim Tierarzt waren, wog er schon 42 kg – wie viel er wog, als wir ihn aus dem Tierheim geholt hatten, wissen wir nicht, schätzen aber 37 kg) und kann sogar schon „Sitz“ machen (vor allem, wenn es getrocknetes Rindfleisch gibt), Pfote geben und manchmal spielt er auch mit seinem Quieke-Schäfchen. Er hat keinen Durchfall mehr, die äußerst heftige Ehrlichiose ist vorerst behandelt (Titer lag bei 1:2000), gegen die Leishmaniose bekommt er weiterhin Allopurinol, seine Nieren sind in Ordnung, das Fell wird dichter und zarter, die Augen strahlen wieder, er duftet mittlerweile richtig gut, die Zecken und Flöhe haben das Weite gesucht und er kann sogar schon wieder lachen 8-)

Zwischenzeitlich wurde er leider – als hätte er nicht schon genug zu bewältigen – vom aggressiven Nachbarhund ganz knapp unter dem rechten Auge gebissen und musste unter Narkose genäht werden. Aber auch das hat er gut überstanden. Die Wunde ist gut geheilt. Seither hat zwar ein kleiner Nachbarschaftskrieg – nicht nur zwischen den Hunden – begonnen, aber das geht auch vorüber. Hauptsache Mondo ist wieder wohl auf.

Am meisten liebt er es, spazieren zu gehen, selbstgebackene Leckerlies zu naschen und mit Gaspar durch den Garten zu streunern. Und was ganz besonders ist: Wir kennen keinen Hund, der so viel geschmust und gekrault werden will, also so anhänglich ist, wie er…ein richtiges Schmusemäuschen! Schöööööööööööööööön!

Und zum Abschluss möchten wir noch erwähnen: Auch wenn diese „Hunderettungsaktion“ sehr verrückt erscheint – so sind wir gerne verrückt, denn wir würden es immer wieder tun, um zumindest einzelne von ihrem Leid, das sie in solchen Hundehöllen erfahren, zu erlösen und ihnen eine schöne, artgerechte und liebevolle Zukunft zu schenken, so wie sie es – und jedes andere Lebewesen auf dieser Erde auch – verdient haben. Deshalb sind wir nun auch beide, also Jochen und ich, Mitglied bei Hundepfoten in Not e.V. und möchten aktiv mithelfen, den Tieren zu helfen – auch wenn es uns momentan an Zeit fehlt, weil wir unser altes Häuschen renovieren müssen. Aber sobald das geschafft ist, haben wir gaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaanz viel Platz und wir können uns als Pflegestelle anbieten – wobei sicher der ein oder andere Hund für immer bei uns bleiben wird…

Am 15.11.2007 haben wir aber erst einmal einen Termin bei der Hundeschule. Denn das Einzige, was unsere beiden nicht können und wirklich sehr anstrengend ist, ist: ordentlich an der Leine zu laufen. Doch wenn’s mehr nicht ist… Das schaffen wir auch noch!!!

Ganz herzliche Grüße,

Sonja & Jochen

Mondo & Gaspar

Die 3 Katzen (Urmel, Paulchen, Phielchen) und die 2 Hasen (Miss Marpel und Winnie)

© Brigitta Ebner

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