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Reisebericht September 2006 Italien– Mailand

 

Dienstag, 14. 09.06

Ich habe zum Glück Urlaub, denn sonst hätten wir es glaube nicht geschafft, diese Mengen an Spenden ins Auto zu laden. Mama Neuer und ich haben nach dem Mittagessen angefangen, die ganzen Futterspenden aus dem Keller zu räumen auf der Treppe aufzustapeln und schön zu präsentieren, damit wir auch gute Fotos machen können. Nachdem die knapp 650 kg Futter auf der Treppe waren und wir die Bilder im Kasten hatten fingen wir an, die Spenden ins Auto zu laden. Die Dosen zuerst, auf die Dosen dann die Futtersäcke. Danach hatten wir genug, wir waren klitschnaß geschwitzt und total fertig . Unser Auto war nun etwa halbvoll geladen.

 

Mittwoch, 13.09.06

Stress macht sich breit, hektisch rennen wir hin und her versuchen nichts zu vergessen, alles zu regeln und den Überblick zu behalten. Es ist ein Tag vor unserer großen Fahrt und wir sind fürchterlich aufgeregt, wir konnten die Tage zuvor schon schlecht schlafen.

Mittags sind wir zu Susanne gefahren, sie ist von unserem örtlichen Tierschutzverein und hat wie immer fleißig für die Italiener Futterspenden gesammelt. Wir konnten hier auch noch mal ca. 150 kg Futter zu unserer Spendenliste hinzuzählen. Vielen Dank an Dich, Susanne!!!!!!!!

Wieder zu Hause angekommen, haben wir die Futterspenden von Susanne in Kartons und Kisten verpackt und im Auto verstaut. Als oberste Lage hatten wir dann die Decken vorgesehen. Karton- und sackweise haben wir die Decken verstaut.

Bevor wir uns nun aber endlich ausruhen konnten, noch schnell den Luftdruck messen und tanken. Von unserer Mini Inspektion zurück schaut Mama Neuer schon aus dem Fenster und schüttelt den Kopf. Warum ????

O.K. wir sehen es selbst, unser Auto ist zu schwer, hätten wir auch schon beim Einsteigen merken können, es ist nicht mehr die gewohnte Höhe, die vorbeifahrenden Autos sind auch nicht mehr so flach wie bisher.

Nun wir wollten es ja nicht zugeben, also kein Kommentar und ab ins Bett. Wir fanden keine Ruhe und so schrieb ich Nina eine sms, dass wir morgen noch schnell vor der Fahrt wieder etwas ausladen müssen.

Die Nacht ging und ging nicht vorbei. Endlich der Wecker klingelte um 4:30 Uhr

 

Donnerstag, 14.09.06

Wir packen unseren Proviant zusammen, laden wieder einige Spenden aus verabschieden uns von Mama, Filippo und Keala und los geht’s.

Die Fahrt nach Mailand ist nicht besonders aufregend, und so fahren wir gegen Mittag über den Brennerpass. Kurz vor Mailand telefonieren wir mit Corinna, damit wir uns auf keinen Fall verfahren. Corinna hat uns telefonisch den Weg beschrieben und uns einen Treffpunkt direkt nach einer Autobahnausfahrt genannt.

Wir warten an dem Treffpunkt auf Corinna, die Freude war riesig. Nach der Begrüßung geht es direkt zur Hundepension, die Spenden ausladen. Ein tolles Gelände, große Ausläufe stehen hier den Hundis zur Verfügung, wir waren echt platt und konnten nur staunen.

So, nun kann das große Ausladen beginnen. Alle Mann packen mit an, Sack für Sack und Dose für Dose werden ausgeladen und eingelagert. Wir sehen, es kommt rechtzeitig, es war so gut wie nichts mehr da. Ist ja auch kein Wunder wenn man täglich zwischen 25 und 30 Hunden mit Futter versorgen muss.

     

Corinna, Santina (grüner Regenmantel) und Rita;

Bild 2 der Grund, warum unser Auto tiefergelegt war.

Wir sind so gespannt auf die DLZ Hundis, doch leider dürfen wir sie an diesem Tag nicht mehr sehen, denn sie haben gerade gefressen und die Gefahr einer Magendrehung, die durch die Aufregung unseres Besuches besteht, ist dann doch zu hoch.

Also mussten wir weiter, ohne die Hundis gesehen zu haben. Wir fuhren als nächstes zu Corinnas Mama. Corinnas Mama ist wie Corinna, so nett und herzlich wie ihre Tochter. Hier durften wir die Decken und das Katzenfutter abladen. Stefano kommt uns dann zu Hilfe, so war im Nu das Auto leergefegt.

Mit unserer Corinna und Stefano Escorte fuhren wir dann ins Hotel. Mittlerweile war es 18:30 Uhr. Corinna und Stefano kamen später, um uns abzuholen und dann waren wir eine suuuuuper leckere Pizza essen. Ich träume heute noch von dieser leckeren Pizza. Es war wirklich sehr gut, ihr Beiden. Vielen Dank.

Hundemüde und zufrieden sind wir dann ins Bett gefallen, doch richtig ruhig konnten wir nicht schlafen, wir wussten ja nicht, was uns am nächsten Tag erwartet.

 

Freitag, 15.09.06

Nach unserem Frühstück hat Corinna uns abgeholt und wir fuhren zu Christina, sie ist Tierärztin und bei DLZ aktiv. Dort trafen wir uns mit Santina, die Balu zum Röntgen brachte, bei dieser Gelegenheit wurde Balu auch gleich auf Katzenverträglichkeit getestet und während seiner Narkose verlor er dann auch noch seine ganze Männlichkeit.

Balu beim Tierarzt.

Nach dem Kurzbesuch geht es dann Richtung Tierheim. Die Hände wurden feuchter und man merkte, wie sich so langsam Nervosität im Auto breitmachte. In dieser Gegend vermutet niemand ein Tierheim und schon gar kein so großes Tierheim. Corinna bog in eine Art Feldweg ab, rechts lag ein Hund (der Wachhund des Tierheimes) an einer Hütte angebunden. Wir fahren auf den Hof des Tierheimes, es sind keine Zwinger und nichts zu sehen, erst als wir aussteigen hören wir die Hunde bellen. Sie müssen sich hinter der großen Wand sein. Wir warten noch auf die Herren des Veterinäramtes, ohne ihre Begleitung dürfen wir nicht in das Tierheim. Corinna musste für den Besuch des Tierheimes schon vorher in mehreren Instanzen genehmigen lassen, um überhaupt in das Tierheim zu kommen.

Je länger wir warteten desto nervöser wurden wir. Mir wurde ganz weich in den Knien und ich fing an zu überlegen, ob ich das wirklich überstehen würde? Die Hunde bellen lauter und ich frage mich was wird uns dahinter wohl erwarten? Ich werde immer unruhiger mir wird schlecht und als ich dann Nina ins Gesicht schaue und sah wie weiß sie war, wusste ich, dass nicht nur ich solch komische Gefühle in der Magengegend hatte.

So nun ist es soweit die beiden Amtsveterinäre kommen und es geht los. Wir gehen durch eine kleine Tür und sehen schon die ersten Zwingeranlagen. Begleitet von dem Tierarzt, der für die 300 Hunde zuständig ist, den Amtsveterinären gehen Corinna, Santina, Nina und ich los.

Mir wird immer komischer, ich habe Angst zu versagen, dass ich es nicht schaffe, alle Hundis anzuschauen. Wenigstens alle Hundis mit einem Blick würdigen und ihnen wenigstens ein ganz kleines Bisschen Beachtung zu schenken. Das ist doch jeder einzelne von ihnen wert!!!!!!!

Wir bekommen die Erlaubnis statt 3 Hunde 5 aus dem Tierheim zu befreien. Wir sind total happy, dass wir 2 mehr retten können. Wir gehen an den ersten Zwingern vorbei, die Hunde kommen an die Gitter, springen hoch egal wie alt sie sind, wie krank und gebrechlich sie sind, sie versuchen alle auf sich aufmerksam zu machen, einfach alle, sie wollen aus diesem Gefängnis einfach nur raus, endlich wieder mal auf Gras spazieren gehen, frische Luft schnuppern und die Freiheit genießen, an einem warmen Platz liegen und bei Regen oder Gewitter sich an Frauchen oder Herrchen kuscheln. Leider wird das für die meisten der armen Hundis ein ewiger Traum bleiben.

Die Zwinger sind vielleicht 18-20 m² groß und je nach Hundegröße werden diese Zwinger von 2-6 Hunden bewohnt. In einem Zwinger fällt mir ein alter struppiger Rüde auf, ein riesengroßer nicht gerade hübscher Hund aber sicher sehr lieb. Ihm tropft aus dem Ohr der Eiter heraus, der arme Kerl hatte seinen Kopf schon ganz schief gehalten. Welche Schmerzen er nur aushalten??? Andere Hunde haben Verletzungen an den Vorderläufen, die Wunden sind offen.

Wir gehen weiter, Corinna und Santina haben eine der schwersten Aufgaben aus diesen 300 Hunden 5 Hunde auszuwählen. Es ist der absolute Wahnsinn, solche Entscheidungen treffen zu müssen, nach welchen Kriterien soll man die Hunde auswählen? Lieber die armen, alten und kranken die kaum mehr eine Chance auf eine Vermittlung bekommen??? Oder lieber die Hundis die im besten Alter sind evtl. eine kleine Chance haben ein neues zu Hause zu finden??? Da wären noch die jungen und hübschen, soll man diese im Tierheim sitzen lassen? Wenn sie nicht adoptiert werden, dann werden auch sie ihr ganzes Leben in solch einem Zwinger verbringen müssen!!!!! Nach welchen Kriterien also entscheiden??? Wie kann man es verkraften zu den alten kranken schwer vermittelbaren Hunden NEIN zu sagen ich kann Dich leider „noch“ nicht befreien!!!!!! Es ist auf der einen Seite eine schreckliche Aufgabe diese Entscheidung zutreffen und auf der anderen Seite wieder eine schöne, denn so haben 5 Hunde eine Chance auf ein neues Leben.

Wir gehen an weiteren Zwingern vorbei und mir fällt eine alte Beagle Hündin auf, sie war sehr dünn und konnte kaum noch gehen, sie schwankte hin und her. In den nächsten Zwingern sehen wir sehr viele Hunde, die verletzte Augen haben oder auf einem Auge blind sind. Durch unser Vorbeigehen herrscht in den Zwingern natürlich totales Gedränge an den Gitterstäben jeder möchte sich präsentieren, da kommt es nicht selten zu Beißereien zwischen den Hunden.

Wir haben nun einen Teil der Zwingeranlagen besichtigen können und nun geht es daran, die Hunde die Corinna und Santina ausgewählt haben raus zu holen und den Papierkram zu erledigen. Der Tierheim-Tierarzt bringt die süße Segugio Hündin, eine der 5 ausgewählten, unter dem Arm ins Büro. Wir warten auf dem Parkplatz und sind gespannt was weiter geschieht. Da kam eine älterer Herr aus dem Büro und begrüßt Corinna ganz herzlich. Aus dieser herzlichen Begrüßung wird eine Diskussion, die immer heftiger wird. Es kommen immer mehr Leute dazu und es wird lauter. Wir verstehen keine Wort, nur wir merken so viel, dass es Probleme gibt. Die Diskussionen werden immer lauter nun mischt sich auch Santina ein. Plötzlich kommt der Tierarzt mit „unserem“ Hund aus dem Büro, geht an uns vorbei, bringt die Kleine zurück in die Hölle und das war es. Uns war jetzt klar, daß wir keinen der Hundis mitnehmen dürfen.

Wir fahren mit den leeren Transportboxen vom Hof. Wir sind total geschockt und sprachlos. Corinna erklärt uns während der Fahrt in die Tierpension, der ältere Herr ebenfalls von einem Tierschutzverein!!! kommt. Er aber strikt dagegen ist, die Hunde nach Deutschland zu vermitteln. Welche Macht er hat, ist mit heute noch unbegreiflich.

Nach etwa einer Stunde kommen wir in der Tierpension an, nun lernen wir endlich die DLZ Hundis persönlich kennen. Für einen Hund der aus dem Tierheim hier einziehen darf, muss das das Paradies sein, die Hunde sitzen zwar auch hier in Zwingern, bekommen aber täglich Freilauf, Ansprache und Streicheleinheiten. Ohne den Einsatz von Corinna, Santina, Rita und den vielen anderen Helfern, wäre aber auch das nicht möglich.

Die Pension

Wir kommen gerade zur richtigen Zeit, die Hunde bekommen gerade ihren Freilauf, da kommt schon Yurkotto um die Ecke, ein wunderschöner Kerl, einfach traumhaft. Es gibt so viele Freilaufflächen, dass man gar nicht überall sein kann. Schnell ein paar Bilder von Yurkotto und schon stehen wir bei Peggy im Freilauf. Peggy ist einmalig, sie ist ein super toller Hund sehr verspielt und total verrückt. Sie ist eine sehr gut gelungene Mischung aus Rottweiler und Schäferhund. Nina tobt mit Peggy über die Wiese und ich habe alle Mühe die Knutschkugel in den Kasten zu bekommen.

   

Bild 1 Peggy; Bild 2 Corinna mit Peggy

Nachdem Peggy sich ein wenig ausgepowert hatte kam Rocco der kleine Jack Russel in den Freilauf, da ging aber die Post ab, der kleine streift mit seinem Bauch ja schon fast den Boden schnell wie der Blitz fliegt er über die Wiese.

Sanitna mit Rocco

Wir sind so gespannt auf unsere Beiden Pflegis Thelma und Cipria, sie hängen zusammen an den Gitterstäben und wollen nur gestreichelt und geschmust werden. So nun wird es eng auf der Wiese die Rasselbande ist unterwegs. Der schöne Pluto, Martina, Old Lady Layka, unsere beiden Zuckerschnuten und George. Ein hin und her Gewusel, wir könnten einfach stundenlang so verharren. Es ist einfach schön zu sehen, wir gut es den Pensions- Hunden geht im Vergleich zu ihren Artgenossen in den schrecklichen Tierheimen haben.

  

Thelma und Cipria; Bild 2 Sanitina mit der Rasselbande Thelma, Cipria, Layka und George

Oh, was sehen unsere Augen denn da, ein wunderschöner Englisch Setter Rüde, Aro. Aro sieht unserem Filippo sehr ähnlich, er hat die gleichen schwarzen Flecken am Körper hat ebenfalls schwarze Öhrchen und braune Punkte an den Beinen.

   

Aro ist erst seit ein paar Tagen in der Tierpension, er wurde von einem Jäger abgegeben. Aros gesundheitlicher Zustand ist nicht der allerbeste, an seiner Vorderpfote hat Aro ein großes Geschwür, das unbedingt operiert werden muss. Leider ist es im Moment nicht möglich, so Corinna, da die Wunde in der Pension nicht steril gehalten werden kann. Außerdem lässt Aro sich nicht an den Ohren anfassen, was sicher auf eine schlimme Ohrenentzündung hindeutet.

Aros Verletzung/Tumor am Fuß

Corinna zeigt uns wie schlecht er gehalten wurde. Mit leichtem zupfen kann Corinna Büschelweise das Fell von Aros Rücken auszupfen, das Fell scheint schon abgestorben, denn es hat auch keinerlei Glanz und lässt sich ganz leicht von der Haut lösen.

Nachdem alle Hundis wieder im Zwinger sind, fängt Santina schon mal an das Hundefutter zu richten. Für die Raubtierfütterung ist ausschließlich Santina zuständig. Sie hat vor sich 24 Näpfe, äußerlich sind die Näpfe kaum zu unterscheiden, nur der Inhalt ist nicht immer derselbe. Corinna sagt, nur Sanitna weiß welcher Napf welchem Hund gehört, in den ein oder anderen Napf kommt dann noch eine Tablette und los geht’s. Sobald die Näpfe alle verteilt sind , kann beim ersten Hund schon wieder angefangen werden die leeren Näpfe wieder einzusammeln.

Die meisten der Hunde fressen eine Mischung Trockfutter mit einem oder zwei Löffel Nassfutter (falls Dosenfutter zur Verfügung steht). Manche Hunde bekommen auch nur Dosenfutter, da sie das Trockenfutter nicht mehr richtig kauen können. Andere Hundis die schlecht oder kaum fressen kann man auch mit Dosenfutter überlisten, denn das kommt immer gut an.

    

Santina beim "Kochen"

Nachdem die Meute gefüttert ist, machen wir uns auch wieder auf den Rückweg, es ist mittlerweile 18:00 Uhr und uns erwartet heute Abend noch ein Abendessen mit den Aktiven von Diamoci la zampa.

Nach einer Stadtrundfahrt haben wir uns in einem super tollen Lokal getroffen, es war eine Art Keller, der super toll restauriert wurde. Es war urgemütlich. Wir waren sehr gespannt auf die anderen DLZler. Es sind alle so sehr nett, es ist nicht zu beschreiben, wir haben sehr viel gelacht an diesem Abend, sehr gut gegessen und ganz viele neue Freunde kennengelernt. Es war ein wirklich sehr schöner Abend, an den wir uns sehr lange erinnern werden.

VIELEN DANK AN FAMILIE MEYER, CORINNA UND STEFANO, SANTINA und CHRISTINA.

 

Samstag, 16.09.2006

Nach unserem Frühstück wurden wir von Corinna und Stefano zu einer „schnellen“ Stadtrundfahrt und Besichtigung abgeholt. Also, der Verkehr in Mailand ist für solche Kleinstädter wie uns schon ein wenig gewöhnungsbedürftig. In der City angekommen sind wir durch ein paar kleinere Straßen, und dann standen wir plötzlich vor dem Mailänder Dom. Uns fehlen einfach die Worte, der Dom ist so gigantisch, beschreiben kann man das gar nicht, man muss ihn gesehen haben. Wir hatten noch das Glück das Prachtstück auch von innen zu besichtigen, es war einfach umwerfend. Schnell ein paar Bilder dann geht es weiter zur Mailänder Scala.

    

Bild 1 Mailänder Dom; Bild 2 Mailänder Scala

Leider hatten wir nur wenig Zeit, denn es ging weiter mit der Aktion Hunderettung !!!!!!!!!!!!

Hoffentlich sind wir heute erfolgreicher. Nach einer ¾ Stunde Autofahrt kommen wir an einem abseits gelegenen Bauernhof an. Es stehen schon einige Autos da, was wird uns hier nun erwarten? Es kommen Familien mit kleinen Kindern die sich einen Hund aus dem „Tierheim“ aussuchen. Die Hunde werden hier ohne Vorkontrolle, ohne Nachkontrolle ohne intensives Beratungsgespräch vermittelt. Die eine Familie kommt mit einem Dobermann an der Leine aus dem Tierheim. Ein total abgemagerter Rüde, er sieht aus wie ein Hundeskelett, das man einfach mit einem Fell überzogen hat. Er hat ein verletztes oder verkrüppeltes Ohr und so wie es scheint eine Verletzung am Auge. Santina kann es nicht fassen, wie kann man einer so jungen Familie einen Dobermann vermitteln, Corinna und Santina erklären uns, dass die Dobermänner aus den Tierheimen nicht immer ganz so pflegeleicht seien und bestimmt nicht geeignet für eine Familie mit kleinen Kindern. Nun verlässt auch ein schöner Nordischer Hund das Tierheim, auch er wird in eine Familie mit ganz kleinen Kindern einziehen. Während die Hunde vermittelt werden, warten wir geduldig, dass man uns ins Tierheim lässt.

Es sind nun seit unserer Ankunft 1,5 Stunden vergangen und wir konnten noch immer keinen Blick in die Zwingeranlagen werfen. Corinna hatte uns schon vorher gewarnt, dass es in diesem Tierheim schlimmer ist als in dem ersten. Schlimmer???? Schlimmer geht doch fast nicht mehr!!!!!. Die Hunde hier bekommen fast nie Freilauf und werden auch nicht tierärztlich versorgt. Ich sehe schon wie Nina wieder weiß wird im Gesicht und auch ich fühle mich nicht besonders wohl. Es kostet sehr viel Kraft in solch ein Tierheim zu gehen, den armen Geschöpfen in die Augen schauen und NEIN zu sagen, ich kann Dich da nicht raus holen. Du bist einfach zu alt, nicht schön genug, zu groß oder Du gehörst einfach der falschen Rasse an. Ich kann Dich nicht mitnehmen, denn Du wirst sicher kein neues zu Hause finden. Du würdest, so leid es mir tut, den Platz für viele andere armen Fellnasen blockieren.

Endlich kommt jemand auf uns zu, und lässt uns in das Tierheim rein. Wir sollen uns beeilen heißt es, also schnell die Zwinger auf und ab laufen. Es sind zwei ganz lange und enge „Schläuche“ die uns an den einzelnen Zwingern vorbei führen. An den Geruch in den Zwingern werde ich mich wohl nie gewöhnen können. Die Hunde haben eine Fläche von ca. 15-16 m² zur Verfügung und sitzen meist zu zweit in solch einem Käfig. Die Hunde sind nicht gerade in einem guten Zustand, sie haben total verfilztes Fell. Mit Urin und Kot verklebtes und verdrecktes Fell, es hängen richtige Schmutzkugeln herab. Auch hier wieder - welcher Hund darf mit, welcher Hund muss hier weiter sein Dasein fristen???? Die Entscheidung liegt wie immer bei Corinna und Santina, wie sie dies nur durchhalten aus einem Tierheim mit ca. 100 Hunden maximal eine Handvoll Hunde zu retten. Es zehrt an den Nerven und mit Sicherheit können die Beiden die kommenden Nächte nicht richtig schlafen.

Wir sind am Ende des ersten „Schlauches“ angelangt und gehen nun in den zweiten hinein. Wir machen die Tür auf und in den ersten paar Zwingern sitzen Rottweiler. In meinem ganzen Leben habe ich noch nie solch aggressive Hunde gesehen. Die Rottweiler haben bestimmt ein Gewicht von 60 oder 70 Kilo es sind riesengroße Hunde, die aus dem Stand min. 1,5 m hoch am Gitter hochspringen. Durch das ständige dagegen springen mit dieser Körpermasse haben sich die Gitterstäbe schon sehr stark verformt. Ich habe furchtbare Angst an diesen Hunden vorbeizugehen. Diese Hunde sind nicht mehr vermittelbar, ich denke wenn ein Fremder so einen Zwinger betritt, daß er mit Sicherheit diesen nicht mehr unbeschadet verlässt. Hier wäre Tierschutz, so schwer es auch fällt, die Hunde einzuschläfern. Sie sind unvermittelbar, bekommen keinen Auslauf und drehen in den Zwingern, ein- und weg gesperrt, einfach nur durch. Sie müssen nun bis zu ihrem Tod in diesem Knast sitzen.

Wir gehen weiter und kommen an sehr vielen verletzten Hunden vorbei, sie haben offene Wunden, bluten und es gibt hier Tausende Fliegen. Was wenn sie ihre Eier in die Wunde legen? Einen Tierarzt gibt es hier nicht. Entweder die Hunde kommen damit zurecht oder sie sterben.

Am nächsten Zwinger sehen wir überall Blut. Es sind zwei Hunde im Zwinger, ein Bullterrier und ein Bullterrier Mischling, der Mischling liegt zusammengekauert in der Ecke, mit Sicherheit ist er verletzt, aber was kann man tun??? Ihn dort raus holen ? Und dann, wohin mit ihm in die Pension? Er wird unvermittelbar sein, er gehört nun mal der falschen Rasse an. Er ist zu gesund um ihn mit in Tierklinik zu nehmen und ihn einschläfern zu lassen. Vor solchen Entscheidungen stehen Corinna und Santina sicher nicht nur dieses eine Mal.

NEIN, hier kommt schon Entscheidung Nummer 2. Wir kommen an einen Zwinger, auf einer Holzpalette liegt ein Bullterrier Mix er blickt uns mit weit aufgerissenen Augen an, er blinzelt nicht mehr. Wir schauen alle auf den Bauch ob er überhaupt noch atmet oder ob er schon über die Regenbogenbrücke gegangen ist. Zum Glück er atmet. Bei ihm im Zwinger ein weißer Mischling, der aufgeregt auf und ab geht. Santina rennt aus dem Gang und geht zum Besitzer, Corinna, Nina und ich folgen ihr aus dieser Hölle.

Irgendwie war dann nur noch ein hin und her, wir haben nichts verstanden und haben uns dann ein bisschen zurückgezogen. Corinna kommt auf uns zu und los geht’s die ersten Hunde werden befreit. Als erstes kommt Linus. Linus sitzt zusammen mit einem aggressiven Mischling in einem Zwinger. Er war immer nur im hinteren Teil des Zwingers, er hatte Angst vor den Menschen und den anderen Hunden. Eine Schönheit ist Linus nicht gerade, aber er ist toll, er ist einfach nur klasse. Der Tierheim-Besitzer ist in den Zwinger, um Linus an die Leine zunehmen. Beim Hineingehen sieht der aggressive Hunde seine Chance, er haut ab macht sich auf und davon, wir rennen aus dem Gang raus, Corinna schaut durch die Zwischentür um zu sehen wann wir wieder rein können. Zum Glück konnte der Hund wieder eingefangen werden und so darf Linus seinen Weg ins neue Leben antreten. Er will nicht aus diesem Gefängnis raus, er sträubt sich mit all seiner Kraft dagegen. Er versucht in die freien Zwinger zu kommen und zieht was das Zeug hält. Linus hat bestimmt nicht viel kennengelernt, er saß sicher schon mehrere Jahre in diesem Tierheim. Hier fühlte er sich für diesen Moment sicher. Wer weiß, was da draußen auf ihn wartet? Vielleicht wird es ja noch schlimmer als zuvor. Linus hat nur Angst, der ganze Hund zittert. Selbst in der Transportbox fühlt Linus sich nicht sicher, er verkriecht sich bis ins letzte Eck, dreht uns mal den Rücken zu, mal den Kopf, er ist total verängstigt.

Jetzt geht es wie am Fließband, nach Linus kam der hübsche weiße Mischling der bei dem kranken Bullterrier mit im Zwinger war. Latte war nun sein Name, er ist von den Zehen bis zu den Schultern total verklebt und verdreckt mit Kot und Urin. Schnell Latte ins Auto verladen und dann kam auch schon Eros, ein wunderschöner schwarzer Mischlingsrüde, der im Tierheim zitternd, aus lauter Angst auf ein und dem selben Fleck verharrte.

So nun versucht Corinna noch den kranken Bullterrier, der so teilnahmslos in der Ecke lag zu befreien, damit man ihn in einer Tierklinik von seinem Leid erlösen könnte. Erfreulicher Weise konnte der Bullterrier noch laufen und ging aus dem Tierheim heraus. Was nun??? Der Hund ist unvermittelbar, laut Aussagen der Tierheim-Besitzer aggressiv. Also kam die arme Nase wieder zurück in den Zwinger, Corinna wird es den Tierschützern weiterleiten, damit sie sich um ihn kümmern.

So, ein Platz wäre dann aber immer noch frei. Da kam schon Vera eine schön schwarze Schäfer- Hündin. Sie stieg ohne Probleme in Santinas Wagen, dann machten Corinna, Santina und der Besitzer die Papiere für die Hunde fertig und schnell weg, zurück in die Pension, bevor sich der Tierheim-Besitzer noch überlegt, die Hunde vielleicht doch behalten zu wollen.

Während wir auf dem Weg zur Pension sind, versuchen wir die Unmengen Fliegen die Latte mit sich gebracht hat wieder irgendwie loszuwerden es ist echt ekelhaft wie viele Fliegen es gibt.

In der Pension angekommen, durften die Hundis alle aussteigen, Vera hat gleich den Freilauf inspiziert und fühlt sich hier wohl und sicher. Wir denken sie hat es gleich verstanden, jetzt ist sie gerettet!!!!!! Eros ging auch ohne größere Probleme in den Freilauf und dann in seinen neuen Zwinger, den er nun für sich alleine hat. Nur Linus wollte nicht recht, er hat Angst aus der Box zu gehen. Corinna hat alle Mühe den kräftigen Burschen aus der engen Box zu befreien.

Vera ist endlich in der Pension gelandet, sie hat gleich gemerkt, dass nun ein neues Leben für sie beginnt.

    

Latte in Freiheit

Eros gerettet!!!!

     

Linus, traute sich nach langem Überreden auch aus seiner Box.

Sieht er nicht Pablo sehr ähnlich???

So, und nun Latte. Latte muss nun erst mal ein Bad bekommen. Er ist am ganzen Körper verfilzt, die Filzknoten gehen bis auf die Haut. Der ganze Bauch, die Vorder- und Hinterläufe sind so etwas von verschmutzt, wenn man dies nicht selbst sieht, man könnte es nicht glauben. Latte bekommt ein Bad, er wird geschrubbt, frisiert und gekämmt. Im Anschluss wird er noch gefönt und dann geht es ab in den Zwinger. Als Dank für seine Rettung gibt Latte Corinna einen Kuss.

     

Latte bekommt endlich sein Vollbad, das er so dringend nötig hat.

Zwischenzeitlich „kocht“ Santina das Abendessen. Es gibt wieder Trockenfutter mit etwas Dosenfutter für diejenigen, die schlecht fressen oder kaum noch Zähne haben. Alle haben einen guten Appetit, nur der arme Linus nicht, er verweigert sein Futter, er liegt zusammengekauert in der Ecke, er traut sich nicht hervor, muss erst mal alles verkraften, es ist heute ja auch so viel passiert.

Nun heißt es Abschied nehmen bis zum nächsten Tag. In unserem Hotel angekommen, haben wir gleich mit Mama Neuer telefoniert haben über die Rettung berichtet. Ich habe schon nach den ersten Sätzen gemerkt, irgend etwas stimmt nicht. Ich habe gefragt wie es denn zu Hause so klappt, wie es unserem Senior Filippo so geht.

Ja, nun wusste ich, was los war. Filippo geht es überhaupt nicht gut, er hatte starken Durchfall hat das Futter verweigert und ist sehr schlapp. Sein Durchfall war später fast nur noch Blut und er stöhnte vor Schmerzen. Dann wurde er auch noch von irgendeinem Insekt gestochen und sein Kopf schwoll zu doppelter Größe an.

Filippo stöhnte so sehr vor Schmerzen, dass ich es am Telefon hörte. Ich habe Nina davon berichtet, und uns ist klar was wir zu tun hatten. Wir telefonierten mit Corinna, dass wir statt am Montag schon am Sonntag früh fahren werden. Ich habe mit den Abholern der Hundis gesprochen und die Fahrt vorverlegt, Nicole Saemann gab ihren Hundeabholern auch Bescheid und so konnten wir Dank der Hilfe aller zukünftigen Pflegestellen und Besitzern und vor allem Corinna, Santina und Stefano schon am Sonntagmorgen abreisen.

Die Nacht war sehr lang, wir konnten nicht schlafen und machten uns immer Sorgen um unseren Filippo. Ständig schaue ich auf die Uhr und warte bis der doofe Wecker klingelt. Endlich es ist so weit es ist kurz vor 06:00 Uhr, aufstehen und fertig machen. Corinna und Stefano werden bald kommen. Wir sind schon mal ans Auto und haben angefangen, die Boxen aufzubauen, als die Beiden um die Ecke biegen.

Schnell ins Auto und Aufbruch. In der Pension ging alles recht fix. Wir konnten die Hundis schnell verladen vor allem Big Leo und Tilde waren sehr schnell in den Boxen. Zu schnell, sie mussten nochmals raus, um Pipi zu machen. So nun aber fertig und schnell wieder rein. Bella kam an Bord und Black der einen Tag zuvor aus Bergamo in die Pension kam. Unsere beiden Pflegis Thelma und Cipria durften sehr komfortabel reisen, die beiden hatten zusammen eine große Box. Ebenfalls Rocky, für den Nicole Saemann noch am Sonntag Abend eine Pflegestelle aufgetrieben hat.

Wir verabschiedeten uns von Corinna und Santina und los ging es auf die Autobahn. Um diese Zeit war natürlich nicht viel Verkehr zu unserem Glück, da ging es recht zügig voran. Gegen 12:00 Uhr passieren wir den Brenner. Von unseren Reisegästen hörten wir nicht den kleinsten Ton. Sie waren alle nur brav. Wir sind ständig mit Mami in Kontakt um zu wissen wie es Filippo geht. In Deutschland können wir ein bisschen mehr Gas geben und so kommen wir auch gut voran.

Ein Hund nach dem anderen verlässt das Auto. Sie ziehen nun in ihre Pflegestellen oder Endstellen um und können ab sofort ihr neues Leben genießen. Nach den letzten Übergaben dann sofort nach Hause zu Filippo. Daheim angekommen waren wir geschockt, Filippo reagierte nicht mal auf uns, er konnte kaum den Kopf heben, geschweige denn gehen. Wir sind total traurig und können uns noch gar nicht recht auf Thelma und Cipria konzentrieren. Wir wollen uns nur auf unseren Pippo konzentrieren. Thelma und Cipria haben die Nacht in Ninas Wohnung verbracht, damit die beiden Filippo nicht auf die Nerven gehen.

Ich habe die ganze Nacht neben Filippo auf dem Boden geschlafen, er hat sogar für kurze Zeit seinen Kopf auf meinen Arm gelegt und so haben wir dann die Nacht gemeinsam auf dem Boden verbracht. Leider war es unsere letzte gemeinsame Nacht. Filippo ging am nächsten Abend über die Regenbogenbrücke. Wir haben Filippo versprochen, dass wir uns für seine Hundekumpels, die noch in all den schrecklichen Tierheimen sitzen, einsetzen werden. Sie sollen nicht in den Tierheimen dahin vegetieren bis sie irgendwann tot sind. Sie sollen, wenn auch nur kurz, einmal das Gefühl haben, etwas Wert zu sein, geliebt und behütet zu werden, geachtet und verstanden zu werden, versorgt mit leckerem Futter und mit tierärztlichen Behandlungen.

Wir konnten bei dieser Reise nur einen ganz kleinen Eindruck erhalten von Corinnas Arbeit. Es ist wirklich absolut lobenswert und wir sind total beeindruckt von der Leistung die alle DLZler erbringen. Die Umstände, unter denen alle versuchen den Tieren zu helfen, sind alles andere als einfach. Sie haben kein gutes Ansehen gegenüber den italienischen Tierschutzvereinen, die die Vermittlung nach Deutschland nicht gut heißen. Sie werden beschimpft und in ihrer so wichtigen Arbeit blockiert. Es kostet sehr viel Zeit und Nerven um überhaupt in ein Tierheim zu kommen, um dort Hunde herausholen zu können. Es belastet sehr, auch an uns als „Aussenstehende“ geht das Ganze nicht vorüber, es vergeht kein Tag, keine Nacht, an dem wir nicht an die armen Hunde denken. Die Blicke werden uns nie mehr loslassen. Wie muss es sein, wenn man dieses Leid täglich sieht, jahrelang und dann noch mit solchem Einsatz unermüdlich den armen Vierbeinern hilft? s

Weiteres Problem sind auch die hohen Pensionskosten, für die Hunde die dort auf Vermittlung warten, oder die Hunde die direkt beim Verein abgegeben werden. Die Kosten belaufen sich im Monat auf 130,- € pro Hund. Eine Mahlzeit ist inbegriffen, das Futter für die zweite Mahlzeit muss selbst bezahlt werden und bei etwa 30 Hunden ist das eine Menge. Um die Hunde reisefertig zu machen, kommen weitere Kosten hinzu, alleine der EU Pass kostet 12,- € dazu die Tests auf Filaria, die Impfungen und evtl. entstehende Tierarztkosten. Ein weiteres Problem sind genauere Informationen zu den Hunden. Hunden, die noch in den Tierheimen sitzen, kann man eben nicht testen, ob sie katzenverträglich sind, ob sie sich mit Kindern verstehen, alleine bleiben können oder das Auto fahren gut vertragen. Hier sind wir gefragt, wir können Corinna und DLZ am besten durch Pflegestellen unterstützen, damit auch die Hunde die schon so lange in der Pension sitzen, eine Chance auf Vermittlung haben. Die Kosten wären geringer und es könnten sicher mehr Hunde aus den schrecklichen Tierheimen befreit werden. Weiter werden auch immer dringend Futterspenden benötigt und im Winter Decken, Bettwäsche alte Handtücher - gerne auch Medikamente und Spot on Präperate.

Unsere nächste Tour wird schon geplant und diesmal werden mit Sicherheit mehr Hunde mit nach Deutschland reisen dürfen. Wie zum Beispiel Latte, er hat eine PS gefunden und kann Ende 2006 nach Deutschland kommen. Auch Aro wird in Kürze auf eine Pflegestelle kommen er wurde bereits in Italien operiert, ebenso Jury, Luna, Penny, Sofie, Timoteo und Teodoro. Somit haben die nächsten Fellnasen eine Chance auf einen Neustart.

Wir drücken allen Hundis, allen die wir in den schrecklichen Tierheimen gesehen haben, all denen, die von ihren Jägern übers Feld gehetzt wurden und all denen, die noch in der Pension sitzen ganz feste die Daumen, dass sie noch eine Chance auf ein schöneres Leben bekommen werden.

Wir möchten hier auch noch mal allen Spendern danken, ohne Euch hätten wir die leere Futterkammer nicht füllen können. Die Hundis müssten im kommenden Winter ohne Euren gespendeten Decken auskommen.

Vielen Dank auch an die Neuen Besitzer und Pflegestellen, ohne die Adoption der Hundis hätten wir Latte, Vera, Eros und Linus nicht aus diesem Tierheim befreien können.

Besonderer Dank an Iris und Sabine, die sich so lieb um Black kümmern, er würde sonst heute noch in einem dieser Tierheime sitzten.

Liebe Grüße

Nicole und Nina

© Nicole Neuer

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