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Post von Robin |
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Hier ist der Robin und ich wollte doch nur mal kurz berichten, was aus mir geworden ist. Nachdem ich einen Flieger nach Deutschland ergattert hatte, bin ich zusammen mit Balu losgeflogen. Toll war das nicht wirklich, aber wir haben den Flug ganz gut überstanden. In Hannover wurde ich von meinem Pflegefrauchen am Flughafen abgeholt. Die hatte gleich meine neuen Hundefreunde mitgebracht, damit wir uns kennenlernen konnten. Im Auto warteten also Biene, eine ältere Terrierdame (unsere Chefin) und dann noch Rina, ein topklasse Settermädchen in meinem Alter, mit der man prima spielen kann. Nach der Begrüßung wurschtelte ich mich allerdings sofort durch das Hundegitter im Auto auf den Fahrersitz, um zu zeigen, wer ab heute der Herr im Haus ist. Und tatsächlich: ich durfte die ganze Fahrt über neben meinem Pflegefrauchen sitzen und wurde gekrault. Geht doch! Zuhause angekommen wurden mir die übrigen Familienmitglieder vorgestellt: ganz liebe Menschen, Katzen und Pferde. War echt klasse und ich habe mich vom ersten Augenblick an so wohl gefühlt, als wäre ich nie woanders gewesen. Und dann kamen natürlich auch lauter Freunde zum 'Neuer-Pflegehund-Gucken'. Dabei hatte ich doch eigentlich schon beschlossen, dort zu bleiben, wo ich angekommen war. Aber unter all den neuen Menschen war auch eine Freundin von Pflegefrauchen, die mich sofort ins Herz schloss (kein Wunder bei so einem Klassehund wie mir!) und mich am liebsten sofort mitgenommen hätte. Sie hatte allerdings einen eigenen Laden und ihr Herrchen eine Firma und deshalb ging es nicht - sagte ihr Herrchen. Also war ich weiterhin glücklich in meiner Pflegefamilie und beförderte mich selbst zum Gute-Laune-Verbreiter der Nation. Nach einiger Zeit wurde ich an meinem kaputten Auge operiert, das leider nicht mehr zu retten war, aber mit einem lebt es sich ebenso gut wie mit zweien, davon lasse ich mir meine gute Laune doch nicht verderben! Vier Wochen später kam eben diese Freundin mit ihrem Herrchen wieder mal eines Abends vorbei zum Hundekraulen und Klönen und erzählte, sie hätte beschlossen, ihren Laden aufzugeben, um in Zukunft von Zuhause aus in Herrchens Firma zu helfen. Und während wir da so alle sitzen und klönkraulen, sagt ihr Herrchen mit einem Mal: "OK, wollen wir Robin mitnehmen?" (Hätte mich vorher ja ruhig mal um meine Meinung fragen können, der Knilch!) Erst dachten alle, er macht Spaß, aber er meinte es ernst und so war es bald eine beschlossene Sache: ich hatte eine richtig eigene neue Familie gefunden! Im Laufe der nächsten Woche zog ich also langsam aber sicher ins Nachbardorf um. Und es ist sogar eine ziemlich große Familie, die ich da fand: da gibt es Herrchen und Frauchen und die Tochter Ka. Und dann noch Ronja, ein Schäfi-Retriever-Mix, wir sind mittlerweile dicke Kumpels geworden. Und die Katzen Puschel, Baghira, Tommy und Scrabble (die letzten beiden wurden als Katzenbabys bei lebendigem Leib im Wald vergraben und mit dem Spaten verstümmelt - Scrabble hat deswegen nur 3 Beine - Ka fand sie beim Reiten). Und die Pferde Mona, Cisco und Duclas. Wir leben alle zusammen auf einem ziemlich alten Bauernhof mit Weiden außenrum in einem Dorf in der Nähe des Schaalsees. Ich fühle mich hier terriermixmäßig wohl und habe mittlerweile verschiedene Aufgaben in der Familie übernommen: mit Ronja zusammen Pferde umhüten, Besucher freundlich begrüßen, Kontakt zu Nachbarhündinnen halten ;-) , Schuhe sortieren, Katzennäpfe putzen und vieles mehr. Und wie ihr auf den Bildern sehen könnt, bin ich den ganzen Tag am Lachen, weil es mir einfach rundherum prima geht. Danke nochmals an alle, die mir geholfen habe, in dieses tolle Leben zu rutschen, besonders an Frau Liebermann auf Zakynthos. Ich werde euch nie vergessen. Und grüßt meine alten Kumpels auf der Müllkippe: ich drücke ihnen die Daumen, dass sie es ebenso gut treffen.
Euer Robin
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