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Post von Balu |
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Balu ist nun seit 10 Wochen in Berlin - und nichts erinnert mehr an den armen Heimhund, außer vielleicht seine merkwürdige Gangart (er hüpft wie ein Känguruh, was sehr oft belustigte Reaktionen auslöst), aber auch die beeinträchtigt ihn bislang keineswegs. Das Schönste ist für ihn, mit anderen Hunden auf der Wiese zu toben, aber auch Arbeiten (da kommt er immer mit) und Einkaufen ist gar nicht so uninteressant - vor allem, wenn man sich wie ein Hund benimmt, der nie etwas anderes gemacht hat und die Passanten ganz begeistert stehen bleiben und mit einem reden, und man selbst nur Augen für Frauchen hat, die stolz lächelt...(und natürlich eine Belohnung in der Tasche hat)... Es ist schon beeindruckend, wie freundlich und dankbar so ein Tier trotz seiner Vergangenheit ist, da können wir Menschen sicher Einiges draus lernen. Und - das klingt vielleicht unnormal - der beste Beweis, daß er ein ganz normaler, glücklicher Hund ist, ist für mich, wenn er versucht, sich pubertierend gegen mich aufzulehnen und ungehorsam zu sein und ab und zu eigene Wege zu gehen. Denn normalerweise ist er schon beängstigend folgsam und nahezu begeistert über jedes neu gelernte Komando. Dieser Hund ist das Beste, was mir passieren konnte und wenn ich nicht genau wüßte, daß ich auch das Beste bin, was Balu passiert ist, würde ich mich meines Egoismus schämen. Die einzige Sorge, die bleibt, ist, daß seine Behinderung ihm irgendwann Schmerzen bereiten und seinen Lebensmut beeinträchtigen könnte. Ich hoffe, daß das nie passiert... An dieser Stelle vielen Dank für den unermüdlichen Einsatz der Menschen, die hinter den "Hundepfoten" stehen. Ich glaube, daß jeder vermittelte Hund nicht nur ein Glücksfall für das einzelne Tier ist, sondern auch ein Steinchen auf dem Weg zu einem besseeren Verständnis zwischen Mensch und Hund allgemein. Weiter so und viel Erfolg, es macht Mut wenn man sieht, wie viele Tiere schon in diesem Jahr vermittelt worden sind. Beatrix Kummer & Balu
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