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Hundepfoten
in Not möchte Ihnen mit diesem Bericht auch die „Fondazione
Prelz“ vorstellen. Diese Stiftung wurde von Xenia Prelz, einer
mittlerweite über 70jährigen Dame in der Nähe von Rom
ins Leben gerufen. Fr. Prelz hat ihr ganzes Leben mit Hunden zu tun
gehabt. Anfangs vor vielen Jahren hatte sie eine Zucht von
Bulldoggen, die sehr erfolgreich war. Mit dem Tod ihres Mannes gab
sie das auf und baute um ihr sehr gepflegtes Haus eine Reihe von
Zwingern, die sie für Pensionshunde ausstattete. In den Ferien
und Wochenenden wurden ihr von vielen Römern Hunde gebracht und
ihre Pension war und ist sehr beliebt.
Diese
Stiftung wurde vor ca. 30 Jahren gegründet, um in erster Linie
der jahrelangen Tierschutzarbeit von Fr. Prelz eine Zukunft zu
gewähren.
Die Arbeit
besteht in erster Linie darin ausgesetzten, kranken Strassenhunden
zu helfen. Sie werden behandelt, kastriert und wenn sie genesen sind,
wird eine geeignete Familie für sie gesucht oder sie werden
wieder auf die Strasse zurückgesetzt.
Frau Prelz
im Büro, wo sie ein strenges aber straff organisiertes Regiment
führt


Und in ihre
kleinen Ordnination

Die
ländliche Gegend bringt aber auch mit sich, dass viele Hunde,
speziell Welpen vor die Tür oder auch über den Zaun
geworfen werden. Freiwillige Tierschützer finden ausgesetzte
Hunde in Mülltonnen oder neben der Strasse wieder , wo sie in
Lebensgefahr schweben oder befreien sie aus schlechter Haltung –
Fr. Prelz hilft!

Hier mit
ihrer rechten Hand Elisabetta Contri, die ihr alle organisatorischen
Dinge abnimmt.
Im
Rietibericht kann man über die schrecklichen öffentlichen
Tierheime nachlesen, wo Streunerhunde hineingepfercht werden, und
sich die Betreiber die Taschen vollstopfen. Hier leistet Fr. Prelz
Vorarbeit, indem sie Hunde von der Strasse wegholt und vor einem
schlimmen Schicksal, nämlich überfahren, erschossen oder
vergiftet zu werden oder in letzter Instanz eingefangen und in ein
Tierheim gebracht zu werden, bewahrt.
Hier einige
Eindrücke der Aussenzwinger, in denen die Tiere Sommers wie
Winters leben.




Auch DAS
sind Zwinger ! Lebendig eingemauert!!

Hier die
Innenzwinger für kranke oder frisch operierte Hunde oder Mamas
mit ihren Babies

Es befinden
sich mittlerweile über 200 Hunde in ihrer Struktur, die von
insgesamt 5 Arbeitern betreut werden. Die Zwinger sind blitz sauber
und die Tiere werden 2x am Tag gefüttert.
Hier die
Futterküche:

Die
Adoptionen sind schleppend und es werden mehr Tiere gebracht, als
abgeholt; es gibt dort leider viel zu wenig verständige
Hundemenschen.
Viele Hunde
sind als Welpen zu ihr gekommen und sind mittlerweile viele Jahre
dort und somit für italienische Verhältnisse
unvermittelbar. Typsich sind Adoptionen von Welpen, die oft aus
Unkenntnis viel zu früh vergeben werden und dann mit spätestens
6 Monaten wieder zu ihr zurückgebracht werden – schlecht
sozialisiert und geschädigter als zuvor, und wieder
unvermittelbar!

Babies ohne
Ende, die unter Rotlichtlampen aufgepäppelt werden.

Babies auf
der Straße mit ihrer Mama

Vergeblich
versucht Fr. Prelz die Leute für erwachsene Hunde zu
interessieren – sie fristen oft ihr Dasein in den Zwinger des
Tierheims Prelz. Nach wie vor werden Hunde als Spielzeug für
Kinder angeschafft, ohne Verantwortung, einzig und allein aus der Not
heraus werden Hunde an Leute vergeben, die sicher nicht dafür
geeignet sind.
Fr. Prelz
versucht mit Aufklärungsarbeit die Leute von der Notwendigkeit
der Kastration zu überzeugen, aber das ist immer noch ein
Fremdwort. Mit dieser Mentalität fertig zu werden ist eine
Kunst, denn derselbe, der es fertig bringt ohne mit der Wimper zu
zucken, einen Wurf Babies auf die Strasse zu setzen, ist der grösste
Feind dieses einfachen Eingriffs, da es angeblich gegen die Natur
wäre …Zu diesem Behufe hat Fr. Prelz auf eigene Kosten eine
Klinik neben ihrer Pension/Tierheim gebaut, die demnächst fertig
wird und in Betrieb genommen werden kann.

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Mit
eigenen Worten:
Chi contesta la sterilizzazione come innaturale dovrebbe soffermarsi
un attimo a considerare quale potrebbe essere la sorte dei cuccioli,
dei loro nipoti e pronipoti. Ogni cucciolata produce nel giro di
pochi anni centinaia di cani e la loro sorte è raramente
fortunata; troppo spesso invece terribile. Vengono torturati per
divertimento, vivisezionati clandestinamente senza anestesia e a
quelli che finiscono sotto le automobili morendo all’istante, è
andata bene.
Infiniti altri agonizzano sotto qualche cespuglio pergiorni. Chi è contro le sterilizzazioni pensi a tutto questo.
Più che un diritto alla vita sembra che si voglia garantire un
diritto alla sofferenza e ad una morte atroce.
C’è poichi asserisce che il proprio veterinario abbia consigliato almeno una
cucciolata. Voglio augurarmi che le parole del professionista
siano state fraintese.
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Übersetzung:
wer gegen eine Sterilisation ist und das als unnatürlich
verdammt, sollte einen Moment innehalten, und nachdenken, wie das
Schicksal der zukünftigen Babies und deren Nachkommen aussieht.
Jeder Wurf produziert in wenigen Jahren hunderte von Hunden, deren
Schicksal selten von Glück gezeichnet ist, sondern eher als
schrecklich bezeichnet werden kann. Sie werden zum Vergnügen
gequält, kommen in nicht zugelassene Versuchslabors, wo sie ohne
Anesthäsie als Versuchstiere enden, die, die unter dem nächsten
Auto enden, haben Glück gehabt.
Viele
andere liegen sterbend tagelang unter Sträuchern. Wer gegen
eine Kastration ist – denkt an das alles? Mehr als ein recht zu
leben scheint es eine Garantie auf Leid und schrecklichen Tod zu
sein.
Manche
behaupten sogar, dass der eigene Tierarzt wenigstens einen Wurf
empfiehlt – wir wollen hoffen, dass die Worte des Gelehrten falsch
verstanden wurden!
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Fr. Prelz
versucht auch seit vielen Jahren die Behörden auf die
skandalösen Umstände aufmerksam zu machen, leider ohne
grossen Erfolg. Da sie unabhängig von allen arbeitet und sich
selbst über Spenden finanziert, ist sie natürlich ein Dorn
im Auge der Ämter.
Wir haben
schon einigemale die „Fondazione Prelz“ besucht und sind
überzeugt davon, dass diese Dame für italienische
Verhältnisse hervorragende Arbeit leistet. Wir unterstützen
sie seit ca. 1 Jahr und helfen ihr, für die Hunde, die sie uns
in sehr gutem Zustand übergibt, eine passende Familie in
Deutschland zu finden, um den Welpen ein Leben im Tierheim zu
ersparen und den erwachsenen Hunde eine rosigere Zukunft zu gewähren,
denn alles in allem darf man nie vergessen, dass auch Fr. Prelz nur
ein Tierheim führt und die Hunde dort auch nur untergebracht
sind, besser zwar als es herkömmlich der Fall ist, aber immer
noch schrecklich für jede einzelne Hundeseele. Wir hoffen mit
Ihrer Mithilfe, wenn Sie sich für einen dieser Hunde
entscheiden, die Zusammenarbeit zu verstärken, denn dann kann
Fr. Prelz noch mehr für den Tierschutz in Italien tun und auch
ihre Hunde ein schönes zu Hause bekommen.

© Claudia Röckl

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